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Computerwissen schützt vor Viren

01.08.2006 | 17:44 Uhr |

In der Studie (N)Onliner Atlas 2006 haben die Initiative D21 und TNS Infratest Internet-Nutzer nach ihrem Sicherheitsempfinden befragt.

Vorstellung des (N)onliner Atlas 2006
Vergrößern Vorstellung des (N)onliner Atlas 2006

Mit 80 Prozent hat die große Mehrheit von insgesamt 1.002 Befragten ab 14 Jahren angegeben, sich im Netz sicher zu fühlen. Nach den Ergebnissen der Studie sind Sicherheitsempfinden und tatsächliche Sicherheit umso höher, je mehr Computerkenntnisse die Anwender besitzen.

Drei Viertel der befragten Nutzer gaben an, dass sie sich ausreichend informiert fühlen, um ihren Rechner zu schützen. Bei Sicherheitsfragen greifen die meisten auf Bekannte oder Verwandte zurück: 46 Prozent nannten diese Informationsquelle. Medien wie Zeitschriften nutzen 41 Prozent, 40 Prozent greifen auf Newsletter zurück. Allerdings gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Während Frauen mit 50 Prozent meist Bekannte und Verwandte befragen, favorisieren Männer Computerzeitschriften (47 Prozent der Befragten).

80 Prozent der Studienteilnehmer sagten aus, dass sie mindestens einmal im Monat ein Betriebssystem-Update durchführen. 20 Prozent der Online-Nutzer führen jedoch nie oder selten Updates durch. Um ihr Betriebssystem zu schützen, greifen 87 Prozent auf Anti-Virensoftware zurück, Firewalls werden von 78 Prozent genutzt.

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