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Cook: "Öffentliche Betas – Folge des Karten-Desasters"

09.08.2016 | 09:17 Uhr |

In einem ausführlichen Interview erklären Tim Cook, Eddy Cue und Craig Federighi Apples Motive hinter einigen Entscheidungen.

Apple ist nicht unfehlbar, aber die Firma lernt aus eigener Bugs und Desasters. Das erklärt die Führungsebene des einst so verschwiegenen Weltkonzerns in einem ausführlichen Interview mit Fast Company . Dessen Autor Rick Tetzeli hatte zusammen mit Brent Schlender die eher wohlwollende Biographie " Becoming Steve Jobs " verfasst, die entgegen dem Isaacson-Werk auch Zustimmung in Cupertino gefunden hat. Dennoch ist die Geschichte über Apples Zukunft in der neuen Ausgabe des Magazins Fast Company eine lohnende Lektüre. Vor allem darüber, welche Fehler Apple  in der Vergangenheit begangen und welche Konsequenzen die Firma daraus gezogen hat.

So ist etwa das Desaster mit der Karten-App in iOS 6 der wichtigste Grund dafür, dass seit iOS 9 nun auch die breite Öffentlichkeit Vorabversionen testen kann. Über kommende Produkte wollten Apples Tim Cook, Eddy Cue und Craig Federighi natürlich nichts verraten, Themen wie das angebliche Großprojekt "Titan" hat Tetzeli kaum angeschnitten.

Und doch hat vor allem Tim Cook verraten, wohin bei Apple die Reise gehe: Künstliche Intelligenz und Gesundheitswesen. Hier bestehen noch enorme Wachstumschancen. Niemand müsse also befürchten, dass ein gesättigter Smartphone-Markt oder das immer rascher kommende Ende der PC-Ära Apple ins Aus befördern würde. Apple sei  "für die Ewigkeit" gemacht und nicht rund um ein paar Produkte, lässt Tetzeli denn auch Tim Cook sagen.

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