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Cookies: Google zahlt 17 Millionen US-Dollar Entschädigung

19.11.2013 | 06:30 Uhr |

Im Streit um von der Suchmaschine trotz Verbot durch Apples Browser Safari gesetzte Cookies hat sich Google mit 37 US-Bundesstaaten auf einen Vergleich geeinigt, wie der Generalstaatsanwalt des Bundesstaats New York Eric Schneidermann bekannt gab.

Google zahlt zur Beendigung des Verfahrens 17 Millionen US-Dollar. Im August 2012 hatte Google bereits eine Strafzahlng in Höhe von 22,5 Millionen US-Dollar an die Handelsbehörde Fedral Trade Commission (FTC) akzeptiert. In den Jahren 2011 und 2012 war Google die Cookie-Sperre von Safari umgangen und hatte Nutzern des Apple-Browsers auch dann Cookies aus dem DoubleClikc-Werbenetz auf die Festplatten gespeichert, wenn diese ihren Browser so eingestellt hatten, dass er keine Cookies von Dritten akzeptiert. "Anwendern sollten wissen, ob die Augen anderer mit ihnen mitsurfen," erklärt Schneiderman, "indem es Millionen von Leuten trackte, störte Google nicht nur deren Privatsphäre, sondern untergrub auch deren Vertrauen." Google akzeptiert den Vergleich und verspricht in einem kurzen Statement, derartige Maßnahmen nicht meh zu ergreifen: "Wir arbeiten hart am Datenschutz bei Google und haben Schritte unternommen, um die Cookies von Werbeanzeigen, die jedoch keine persönlichen Daten sammelten, aus Apples Browsern zu entfernen."

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