Copyright-Klage gegen Microsoft von Burst.com
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Burst.com hat Microsoft wegen Urheberrechtsverletzungen angeklagt. In dem Prozess vor einem kalifornischen Bezirksgericht will der Entwickler von Streaming-Technologien beweisen, dass das von der Gates-Company geplante Videokomprimierungssystem "Corona" auf von Burst patentierter Technologie basiert. Corona soll es ermöglichen, gestreamte Multimedia-Inhalte unterbrechungsfrei ohne Zwischenspeicher auf den PC des Anwenders zu bringen. Die Dekodierung der Streams soll dabei direkt auf der Hardware erfolgen.
Der Streaming-Hersteller beschuldigt Microsoft außerdem, Intel und Real Networks dazu gedrängt zu haben, die originale Burst-Technologie nicht zu unterstützen. Auch Windows soll absichtlich inkompatibel zu Burst-Produkten gestaltet worden sein. Laut Microsoft-Sprecher Jon Muchinson ist Corona das Ergebnis langjähriger eigener Entwicklungen. Darüber hinaus wollte er sich zu den Anschuldigungen nicht äußern. (lex)
Der Streaming-Hersteller beschuldigt Microsoft außerdem, Intel und Real Networks dazu gedrängt zu haben, die originale Burst-Technologie nicht zu unterstützen. Auch Windows soll absichtlich inkompatibel zu Burst-Produkten gestaltet worden sein. Laut Microsoft-Sprecher Jon Muchinson ist Corona das Ergebnis langjähriger eigener Entwicklungen. Darüber hinaus wollte er sich zu den Anschuldigungen nicht äußern. (lex)




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