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Corel Aftershot Pro 3 ein Lightroom-Killer?

11.05.2016 | 15:55 Uhr |

Corel hat heute das neue Bildbearbeitungs-Programm Aftershot Pro 3 vorgestellt. Das Ziel ist ambitioniert: keinen geringeren als Adobe Lightroom möchte Corel vom Thron stoßen.

Ausschließlich in einer 64-Bit-Version gibt es Corel Aftershot Pro 3 für Windows, Mac OS X und sogar für Linux. RAW-Dateien soll Aftershot nun viermal schneller bearbeiten können als „das entsprechende Programm eines bekannten Mitbewerbers“ – gemeint ist hier natürlich Adobe Photoshop Lightroom. Hierzu hat Corel ein Geschwindigkeitsvergleich gemacht, den man hier als PDF-Datei laden kann. Auch die Werkzeuge von Aftershot sollen verbessert und ergänzt worden sein.

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So lassen sich laut Corel die Spitzlichter von überbelichteten Fotobereichen ohne Zeichnung dank verbessertem Algorithmus für die Spitzlichter-Korrektur meist noch retten. Neu ist eine Wasserzeichen-Funktion in Form von Bildern oder Text. Auch Plug-ins lassen sich nun nutzen. Ob auch die weit verbreiteten Adobe-kompatiblen Plugins funktionieren, wird sich weisen. Benutzerdefinierte Kamera- und Objektivprofile sollen sich mit Aftershot Pro 3 nun erstellen lassen.

„AfterShot Pro 3 ist das Entwickler-Werkzeug der Wahl für Profis und anspruchsvolle Heimanwender, die hochwertige Fotos bearbeiten – und für die jede Sekunde zählt. Mit AfterShot Pro 3 ist es Corel gelungen, die ohnehin vorbildliche Performance und Kompatibilität nochmals erheblich zu optimieren“ – Greg Wood, Leiter des Bereichs Fotoprodukte bei Corel

Systemvoraussetzungen, Preise

Corel stichelt gegen Adobe und betont, das sie  weiterhin Kauf-Software anbieten und reine Mietmodelle ablehnen. Zwar gibt es Adobe Lightroom weiterhin als Kauf-Version, allerdings bietet die Abo-Version mehr Funktionen. Unter www.aftershotpro.com gibt es Aftershot Pro 3 für 89,99 Euro beziehungsweise 99,99 CHF zu kaufen. Für Bildungseinrichtungen gibt es zudem günstigere Konditionen.

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