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Cue: "Apple macht nützliche Sachen, die es noch nie gab"

01.10.2015 | 15:05 Uhr |

In einem Interview erzählt Eddy Cue über die Zukunft der Musik-Industrie, über Roaming mit dem iPhone, über 3D Touch und Live Fotos.

Eddy Cue ist einer der führenden Köpfe hinter dem Apple Music Festival, ehemals iTunes Festival. Zu einem der Konzerte kam der Vizepräsident von Apple extra nach London und gab ein Interview der englischsprachigen Ausgabe " Evening Standard ". Es ging primär um Apple Music und um das Musikgeschäft im Allgemeinen. Cue konnte noch nicht sagen, welche Erwartungen man bezüglich der Abonnenten-Zahlen bei Apple Music hat: "Man kann so was nie voraussagen, bis es passiert. Aber wir sind zufrieden mit der Menge der Leute, die unseren Dienst überhaupt ausprobiert haben. Alle sind auf die kurzfristigen Zahlen fixiert, wir sind aber gekommen um zu bleiben." Cue verspricht auch, dass das Musik-Festival sich auch ändern wird. Auch in diesem Jahr hat Apple an dem Musik-Event in London gebastelt – nicht nur der Name hat sich geändert, Apple hat die Dauer deutlich gekürzt.

Apple arbeitet offenbar weiterhin an einer eigener SIM.Karte bzw. an den Roaming-Problemen auf Reisen. "Das ist noch ein Problem. Wir versuchen es zu lösen. Und wir machen schon Fortschritte. Aber man muss auch viele Menschen überzeugen", so Cue. Zumindest für das iPad hat Apple eine eigene SIM bereits im Angebot, im Sommer kamen dafür noch die internationalen Verträge mit dem Mobilfunk-Anbieter Gigsky . In Europa arbeitet Apple bereits mit mehreren Anbietern an einer eSIM für das iPhone zusammen.

Auch zu dem neuen iPhone hat sich Eddy Cue geäußert: "Manche Sachen können uns bereits die Nutzer vorschlagen, manche dagegen nicht. Wir laufen immer Gefahr, nur die Sachen zu machen, die von uns gewünscht sind. Wir würden nie auf Ideen wie Live Fotos oder 3D Touch kommen, wenn wir nur auf die Nutzer hörten. Wirkliche Innovationen kommen nur dann, wenn man das Problem weiter denkt. Wir haben bei Apple schon immer behauptet, wir werden dafür bezahlt, dass wir um die Ecke denken."

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