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Cupertino gegen Pressefreiheit - 1:0

04.03.2005 | 13:28 Uhr |

In einer vorläufigen Entscheidung hat Richter James Kleinberg vom State Court in San Jose dem Mac-Hersteller erlaubt, die Gerüchteseiten AppleInsider (AI) und O'Grady's PowerPage (PP) per gerichtlicher Anordnung (Subpoena) zur Herausgabe ihrer Quellen zu zwingen. Es geht um den Fall "Asteroid", bei dem beide Angebote detaillierte Angaben über das noch nicht veröffentlichte FireWire-Audiointerface gemacht hatten.

Die Netzbürgerrechtsorganisation EFF, die die Anwälte für AI und PP stellt, wollte vor Gericht erreichen, dass die Apple-Anordnungen erst gar nicht erlaubt werden - die Internet-Dienste seien journalistisch tätig, was einen Quellenschutz garantiere. Dem folgte Richter Kleinberg nun aber nicht - die EFF will die Entscheidung anfechten. Unabhängig von dem vorläufigen Spruch soll heute noch ein erstes ordentliches Hearing in der Sache stattfinden, wie MacNN meldet. ( macnews.de/bs )

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