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DSL-Geschwindigkeit oft langsamer als beworben

30.10.2007 | 11:21 Uhr |

Die Geschwindigkeit eines DSL-Anschlusses ist oft langsamer als in der Werbung versprochen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Geschwindigkeitstest der Computerbild.

Kunden erhalten oft nur die Hälfte der versprochen Bandbreite, berichtet Computerbild in seiner aktuellen Ausgabe. Nach den Messungen steckt hinter einem als „DSL 6000“ beworbenen Anschluss häufig nur eine Leitung mit 3.000 bis 4.000 Kbit/s. Bei „DSL 16.000“ bekomme man oft nur eine effektive Bandbreite von 6.000 Kbit/s, so das Magazin.

Computerbild hat die Bandbreiten mittels eines Online-Tests ermittelt. Nach eigenen Angaben haben bislang rund 370.000 Internetnutzer den Test durchgeführt. Da die Nutzer allerdings ihren Anbieter, die beworbene Geschwindigkeit sowie ihre Postleitzahl selber eingeben müssen, sind Eingabefehler nicht ausgeschlossen.

Dass die tatsächlichen Bandbreiten unter den Werten der Werbung liegen ist nichts Neues. In den Vertragsbedingungen sichern die Anbieter in der Regel nur deutlich niedrigere Werte zu. So garantiert die Telekom bei DSL 16.000 nur eine Bandbreite von 6.304 Kbit/s.

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