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DSLR-Kamera für Anspruchsvolle

02.11.2005 | 16:18 Uhr |

Wohl noch knapp zum Weihnachtsgeschäft bringt Nikon mit der D200 die Nachfolgerin der D100 auf den Markt.

Ab Mitte Dezember soll man die Nikon D200 kaufen können, deren Body 1700 Euro kostet. Die Nachfolgerin der D100 soll die Lücke zwischen der Profi- und Amateurklasse schließen. Übrigens haben die Kollegen von Digitalkamera.de bereits Gelegenheit gehabt, ein Vorserienmodell der D200 zu testen .

Außen hui, innen auch

Verpackt ist die D200 in einem Kameragehäuse mit Magnesium-Legierung, Dichtungsringe sollen vor Feuchtigkeit schützen. Für über 100 000 Auslösevorgänge ist die Kamera Dank des Verschluss mit doppelt ausgeführtem Lamellen und dem Schwingspiegel mit verbessertem Masseausgleichssystems ausgelegt. Der Sucher bietet eine 0,94-fache Vergrößerung.

Auf der Rückseite der Kamera ist ein 2,5 Zoll großes LC-Display untergebracht, aufgenommene Bilder können mit bis zu 400-facher Vergrößerung betrachtet werden. Bis zu 1800 Aufnahmen soll der verwendete Akku halten, der nach 2,5 Stunden wieder geladen ist. Die D200 ist kompatibel zum Nikon Total Imaging System. Neben AF-Nikkor-Objektiven kann die Kamera Objektive ohne eigene CPU verwenden.

Schnell, schneller und scharf

Ein neu entwickelter 10,2 Megapixel auflösender CCD-Sensor im DX-Format (23,6 x 15,8 mm) fängt das Bild ein, wie bei den Profikameras D2X und D2H werden die Bildinformationen in vier Kanäle ausgelesen, was eine hohe Geschwindigkeit der Datenverarbeitung ermöglicht. Nur 0,15 Sekunden nach dem Einschalten soll die D200 bereit für die erste Aufnahme sein, die Auslöseverzögerung beträgt laut Nikon 50 Millisekunden. Fünf Bilder pro Sekunde kann die Kamera aufnehmen, hier ist eine Serie von 37 Bildern im JPEG-Fine-Modus oder 22 Bilder im RAW-Format (NEF) möglich.

Zwei verschiedene Autofokus-Systeme beinhaltet das neue Autofokusmodul MultiCam 1000. Es bietet zum einen ein AF-System mit elf Messfeldern und zum anderen eines mit sieben vergrößerten Messfelder, mit deren Hilfe man besonders auf bewegliche Motive besser scharfstellen soll. Die Belichtungsmessung übernimmt ebenfalls eine Technik der D2X: Die 3D Color Matrixmessung II nutzt einen 1005 Pixel auflösenden RGB-Sensor. Bei jeder Aufnahme ermittelt die Kamera sieben Parameter wie Helligkeit, Kontrast, Farbe, aktives Fokusmessfeld sowie dem Abstand zum Motiv. Diese Werte vergleicht die Kamera anhand 30 000 Standardmotiven und berechnet so den Belichtungswert – laut Nikon blitzschnell und zuverlässig.

Zubehör

Neben dem 750 Euro teurem Allround-Zoomobjektiv AF-S VR DX 18-200mm/3,5-5,6G IF-ED, das einen Verwacklungsschutz bietet, hat Nikon ein Slave-Blitzgerät und eine Blitzfernsteuerung vorgestellt. Das Blitzgerät SB-R200 kostet 180 Euro und wird über die 270 Euro teure Blitzfernsteuerung SU-800 per Infrarot-Signal kabellos gesteuert. Hierzu bietet Nikon auch zwei Kits an: Zum einen das 700 Euro teure Kit für den Makroblitzbetrieb R1C1 bestehend aus der Blitzfernsteuerung SU-800 und zwei SB-R200-Blitzgeräten mit Anschlussring, Objektivadaptern, Filtern und mehr. Das weitere Kit R1 kostet 500 Euro und beinhaltet zwei SB-R200-Blitzköpfe.

Info Nikon, www.nikon.de

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