Von Peter Müller - 24.06.2004, 17:12

DVD à la Toast - Teil II

Roxios Klassiker ist längst mehr als ein Brennprogramm. Die aktuelle Version von Toast Titanium besitzt einen eigenen MPEG-2-Encoder.

von Matthias Zehden
DAS MASTERN VON VIDEO-DVDS ist für Toast Titanium kein Problem, denn seit Version 6 bringt das vielseitige Brennprogramm einen eingebauten MPEG-2-Encoder mit, der Filme und Fotos für Video-DVDs aufbereiten kann. Der Multiplexer zum Erzeugen der VOB-Dateien ist ebenfalls integriert, womit der Publikation der Digital-Aufnahmen des letzten Urlaubs auch ohne Apples iDVD und einen dazu kompatiblen Brenner nichts mehr im Weg steht. Teil II unseres Workshops

5 Diashow bearbeiten

Die Beschriftung lässt sich, wie bei Filmen gezeigt, über die Funktion "Bearbeiten" verändern. Anstelle des Videobereichs gibt es für Diashows aber ein eigenes Feld mit Manipulationsmöglichkeiten. So lässt sich einstellen, wie lange die Bilder jeweils gezeigt werden sollen. Um die Reihenfolge zu verändern, kann man die Bilder in der angezeigten Liste verschieben. Außerdem können hier noch weitere Bilder zur Präsentation hinzugefügt werden, indem man sie mit der Maus auf die Liste zieht. Ähnlich wie beim Film, lässt sich ein Bild für den Abspielknopf im DVDMenü auswählen. Innerhalb eines Diashow-Films setzt Toast übrigens für jedes Bild eine Kapitelmarke, so dass man später bequem navigieren kann und nicht warten muss, bis die Bilder von selbst wechseln. Eine Musikuntermalung lässt sich leider nicht hinzufügen, dafür liefert Roxio allerdings mit Motion Pictures noch ein separates Programm zur Erstellung von Diashows mit.

6 VOB Datei importieren

Zum Abschluss runden wir unser Projekt nun noch mit einer kleinen VOB-Datei ab, die wir mit DVD2OneX von einer fertigen DVD erzeugt haben. Auch diese ziehen wir ins Inventar und beschriften sie anschließend. Den fertigen MPEG-2-Stream der Datei kann Toast weder abspielen noch bearbeiten, aber über eine vereinfachte Vorschau kann man direkt in der Inhaltsliste ein Bild für den Menüknopf wählen. Bevor wir die DVD nun brennen, geben wir ihr noch einen Namen. Der wird in der Zeile über der Trackliste neben dem Projekttyp "DVD-Video" eingetragen. Hat man den Brennvorgang schließlich gestartet, kodiert Toast zunächst alle Bilder und Filme ins MPEG-2-Format. Jeder Eintrag der Liste wird dabei zu einem Track auf der DVD. Beim Kodieren arbeitet Toast nicht mit einer festen Datenrate, sondern versucht, sie möglichst hoch zu halten. Je länger die Filme sind, umso stärker muss der Encoder aber komprimieren und umso mehr leidet die Bildqualität.
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