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Adieu Framemaker

01.08.2007 | 12:20 Uhr |

Im August soll ein Update für Framemaker fertig sein, das das Publishing-Programm mit XML- und Flash-Unterstützung fit für die Zukunft macht. Diese Zukunft findet auf Macs aber nur mit Boot Camp oder Parallels statt

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Auch wenn es eher still um Framemaker , einst die klassische Software zur Produktion technischer Dokumentationen und aufwendiger Buchprojekte, geworden war, Adobe hat das Produkte nicht von seiner aktuellen Liste gestrichen, sondern öffnet seinen Anwendern mit dem Update auf Version 8 den Weg zu interaktiven Dokumenten. Die neue Version unterstützt das Flash-kompatible Format .swf und 3D sowie Unicode und den Industriestandard DITA. Somit lassen sich XML-Dokumente erstellen und publizieren sowie animierte PDF-Dokumente und das ganze auch noch in mehreren Sprachen.

So weit, so gut, doch die schlechte Nachricht lautet: die Portierung auf Intel-Macs hat sich Adobe gespart. Wer künftig am Mac mit einer aktuellen Framemaker-Version arbeiten will, muss das unter Windows tun, denn das Programm gibt es nur noch für Windows und Solaris. Und auch über den Preis dürften sich die Anwender ärgern: Wie auch die Produkte der neuen Creative Suite kostet die Software hierzulande fast das Doppelte der US-Version, die Windowsversion in Deutsch, Englisch, Französisch beispielsweise etwa 1660 Euro.

Info Adobe, www.adobe.de

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