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E wie Exposé

05.12.2009 | 00:01 Uhr |

Für jedes Betriebssystemupdate macht sich Apple Gedanken, wie man den Zugriff des Anwenders auf Dokumente, Programme und Fenster weiter verbessern kann. Mit Mac-OS X 10.6 Snow Leopard hat Apple hier zwar keine Neuerungen eingeführt, aber bestehende Systeme verbessert.

Adventskalender 2009: 5
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Exposé ist die Lösung für alle, die dazu neigen, viele Dokumente gleichzeitig geöffnet zu haben, und dabei den Überblick verlieren. Exposé zeigt per Funktionstasten- oder Maustastenklick Miniaturen der sichtbaren Finder-Fenster. Mit der Maus lässt sich dann das Fenster wählen, das nach vorn geholt werden soll. Wer freien Blick auf den Schreibtisch benötigt, weil dort vielleicht diverse Dokumente abgelegt sind, kann sämtliche Fenster bis auf ein schmales Stück vom Rahmen an den Rand des Bildschirms schieben lassen, um sich zu orientieren. Die Zuweisung der Funktions- oder Maustasten zu Exposé-Features erfolgt in der Systemeinstellung " Exposé & Spaces ". Per Voreinstellung sind die Funktionstasten F9 bis F11 mit den Exposé-Funktionen "Alle Fenster als Miniaturen darstellen", "Fenster des aktuellen Programms einblenden" beziehungsweise "Alle Fenster ausblenden und Schreibtisch darstellen" belegt.

In Snow Leopard hat Apple daran wenig geändert , erst auf den zweiten Blick entdeckt man, dass Apple Exposé quasi in das Dock eingebaut hat. So sind die Fenster in Exposé nun an einem Raster ausgerichtet, was die Übersicht erleichtert. Mit Befehlstaste-1 sortiert man alphabetisch nach Fensternamen, mit Befehlstaste-2 ordnet man die Fenster nach Zugehörigkeit zu einer Applikation an. Wie schon bisher wechselt man mit der Tabulatortaste zwischen den Applikationen - und je nach gewählter Einstellung auch gleich zwischen den Spaces.

Klickt man in einem Fenster auf den gelben Knopf in der Fensterleiste, verschwindet das Fenster an der rechten beziehungsweise unteren Seite des Docks. Die Folge ist, dass sich bei vielen Fenstern das Dock schnell füllt und man in der Mini-Ansicht fast nie das richtige Fenster wiederfindet. So ist es auch unter Mac-OS X 10.6. Allerdings findet man jetzt in der Systemeinstellung die etwas irreführende Option "Fenster im Dock ablegen (Programmsymbol)". Aktiviert man diese, lässt der Finder beim Ausblenden das Fenster im Dock-Icon des Programms verschwinden. Dann ist es im Dock zwar nicht mehr zu sehen, erscheint aber, wenn man Exposé über das Dock-Icon des Programms aktiviert. Ebenso ist es im Menü "Fenster" des zugehörigen Programms aufgeführt. In beiden Fällen lässt es sich wesentlich leichter wiederfinden als über das kleine Icon im Dock - und das Dock selbst wird nicht überfüllt.

Mit der neuen Exposé-Funktion lassen sich sogar Dateien via Drag-and-drop platzieren. Man geht in den Finder, ergreift mit der Maus eine Datei und zieht diese auf ein Programm-Icon im Dock. Dort verharrt man einen Augenblick bei gedrückter Maustaste, und es öffnet sich die Exposé-Ansicht mit den Fenstern des Programms. Nun zieht man die Datei auf das gewünschte Fenster, wartet wieder kurz, und das Fenster springt in den Vordergrund.

Unsere heutige Frage dreht sich um die Geschichte von Exposé: Mit welcher Betriebssystemversion führte Apple diese Fensterverwaltung ein?

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