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Tablets holen auf – nur noch 49% der Speicherchips im PC verbaut

20.09.2012 | 11:43 Uhr |

Immer wieder prophezeien Analysten das Ende des Desktop-PCs. iSupply belegt die nachlassende Beliebtheit der PCs nun mit Zahlen.

Im zweiten Quartal 2012 wanderten nur noch 49 Prozent des hergestellten Arbeitsspeichers in einen klassischen PC. In mobilen Geräten wie Tablets steckt dafür ein immer größer werdender Anteil des weltweit produzierten Speichers. Laut iSupply handelt es sich hierbei um das erste Mal, dass die Marke für den PC auf unter 50 Prozent fällt. Im Quartal zuvor seien es noch 50,2 Prozent gewesen. 2008 bis 2011 waren es im Durchschnitt 55 Prozent, Tendenz sinkend. Für das letzte Quartal 2013 erwartet iSupply nur noch einen Prozentsatz von 42,8 des produzierten Speichers im Desktop-PC. Tablet-Rechner sollen dafür um 6,9 Prozent gegenüber jetzt zulegen, Smartphones um 7 Prozentpunkte. Ungefähr ein Drittel des produzierten Speichers geht übrigens an Geräte wie Settop-Boxen, Kameras und TV-Geräte.

Der Vertrieb von Tablet-PCs, erwartet iSupply, wird im dritten Quartal um 24 Prozent zunehmen, im vierten sogar zum 55 Prozent. Doch die steigende Verbreitung der Flachrechner ist nicht der einzige Grund, warum immer mehr RAM in die Tablets wandert. Während es momentan am Rechner wenig Gründe für mehr als 4 GB Arbeitsspeicher gibt, wachsen die RAM-Bestückungen auf den Tablets. Das neue iPad beispielsweise hat doppelt so viel Arbeitsspeicher wie sein Vorgänger, nämlich 1 GB. 2015 werde man Tablets haben mit 2 GB Speicher haben, prophezeit iSupply.

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