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Das Lego-Prinzip für Hardware

02.11.2007 | 14:05 Uhr |

Eigene Hardware-Produkte aus einzelnen Modulen zusammensetzen: Das verspricht Anbieter Bug Labs mit seinen Bug-Modules.

© Bug Labs

Die einzelnen Module sollen sich je nach Bedarf zusammenstecken lassen, um verschiedene Hardware-Produkte zu erstellen. Das Basismodul Bug-Base beinhaltet einen Prozessor, 128 MB Arbeitsspeicher, einen Videodecoder, ein WLAN-Modul sowie vier Schnittstellen für Erweiterungsmodule. Bug Labs hat bereits vier solcher Module angekündigt: Zum Verkaufsstart soll es einen GPS-Empfänger, eine Kamera, einen Touchscreen sowie einen Beschleunigungssensor geben. Um die einzelnen Komponenten anzusteuern, soll man Programmcode in einer Open-Source Entwicklungsumgebung schreiben können.

Das System ist vor allem für das einfache Entwickeln von Prototypen gedacht. Die Module sollen wie Open-Source-Software ohne Patente auf den Markt kommen. Nutzer könnten daher einen Protoypen als Grundlage für eine mögliche Massenfertigung hernehmen. Bug Labs will das Basismodul sowie die vier Erweiterungen Ende 2007 auf den Markt bringen, Preise stehen noch nicht fest. In den folgenden Quartalen will das Unternehmen jeweils vier neue Erweiterungsmodule veröffentlichen.

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