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Das Monster von Loch Ness oder doch nur eine Bugwelle?

22.04.2014 | 07:53 Uhr |

Nachdem Nessie-Fans aus aller Welt das beliebte Monster von Loch Ness schon 18 Monate lang nicht mehr zu Gesicht bekommen haben, zeigt sich das nette Monster von Nebenan nun in Apples Kartendienst Apple Maps.

Zumindest der Loch Ness Monster Fan Club ist hiervon überzeugt. Der Entdecker des vermeintlichen Monsters war eigentlich damit beschäftigt, sich verschiedene Regionen über den Apple-Kartendienst anzuschauen. Zu den Regionen zählte auch der Loch Ness in Schottland. Er stieß hierbei auf das bekannte Monster Nessie , deren gewaltiger Körper mit zwei riesigen Flossen durch das Wasser gleitet. Das Ganze lässt sich selbst mit dem Kartendienst Apple Maps reproduzieren. Einfach „Loch Ness, Inverness, Scotland“ in Apple Maps eingeben und beim nördlichen Zipfel heranzoomen, siehe da, das Monster von Loch Ness. Der offizielle Loch Ness Monster Fan Club hat sich sechs Monate lang mit dieser Entdeckung auseinander gesetzt und alle Möglichkeiten durchgespielt. Ist es vielleicht nur eine Schiffsspur, ein Schatten, oder eine Wasser-Kräuselung? Der Präsident des Fan-Clubs ist sich allerdings sicher: „Es ist das Monster von Loch Ness.“ Nessie ist übrigens erstmals seit 1925 über einen 18-monatigen Zeitraum nicht mehr gesichtet worden. Welch Glück, dass sich das Ungeheuer nun ausgerechnet in den Satellitenaufnahmen des Apple-Kartendienstes blicken lässt. Wer übrigens nicht an die Nessie-Theorie glaubt, erhält nun eine zweite Möglichkeit: Um die Satellitenfotos von Apple Maps aufzuarbeiten, retuschiert ein Algorithmus automatisch LKWs, Autos, Fußgänger und teilweise auch Schiffe oder größere Boote weg. Ganz so vollständig und perfekt funktioniert das allerdings nicht immer, denn teilweise bleiben Schatten oder eben Bugwellen von Schiffen zurück, die selbst nicht mehr sichtbar sind. Darstellungsfehler gibt es außerdem durch das ineinander übergehen von zwei Satellitenfotos.

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