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Das Toyota-Modell für Netzwerkfirmen

30.05.2007 | 10:37 Uhr |

Japan will seine Erfahrungen beim Aufbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen für wirtschaftliche Erfolge im Ausland nutzen. Die nationale Initiative „Ubiquitous Japan“ soll japanische Firmen zu weltweiten Marktführern machen.

© Ministry of Internal Affairs, Japan

Der Vizeminister Kanichiro Aritomi sagte der Technology Review , die japanische Infrastruktur sei in der Welt führend. Ein Datendurchsatz von 1,5 Megabit pro Sekunde würde in Japan – anders als im Rest der Welt – nicht als „Breitband“ bezeichnet. Allerdings sei die führende Rolle Japans noch zu wenig bekannt, der Marktanteil von japanischen Herstellern von Handys oder Servern zu gering.

Ändern soll dies die Initiative „Ubiquitous Japan“, kurz „u-Japan. Bis zum Jahr 2011 will das Ministerium für Telekommunikation nationale Unternehmen der IT-Branche so wettbewerbsfähig machen wie es derzeit Japans Automobilfirmen im Weltmarkt sind. Die Unternehmen sollen Netzwerke der nächsten Generation – Next Generation Networks (NGN) – aufbauen und entsprechende Dienstleistungen anbieten.

Ende 2006 gab es in Japn knapp 15 Millionen DSL-Anschlüsse mit Datendurchsätzen von mehreren Dutzend Megabit pro Sekunde. Daneben nutzten sieben Millionen Verbraucher Glasfaser-Anschlüsse mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde.

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