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Das ganz normale iPhone: Subventionen statt Umsatzbeteiligung

10.06.2008 | 12:24 Uhr |

Netzbetreiber müssen zukünftig für das iPhone keine Umsatzbeteiligung mehr an Apple abgeben, statt dessen subventioniert der Betreiber das Gerät. Könnte diese Neuigkeit die lange erhoffte Preissenkung der iPhone-Verträge bringen?

Am 11. Juli soll es so weit sein: Dann erscheint das neue iPhone 3G und mit ihm die neue iPhone-Software 2.0. Diesen Termin nannte Steve Jobs gestern auf der WWDC und versprach gleichzeitig ein weltweites Preislimit von maximal 199 US-Dollar für das klenieste Modell. Spannend bleibt die Frage, unter welchen Vertragskonditionen man sich das Apple-Handy in Deutschland anschaffen kann. Bisher muss T-Mobile für das iPhone noch einen Teil der Gesprächsumsätze an den Hersteller aus Cupertino abführen, Apple sorgte mit diesem neuen Geschäftsmodell für einigen Gesprächsstoff. Bald allerdings ist damit schon wieder Schluss und das iPhone soll wie jedes andere Smartphone gehandhabt werden. Aus einer Pressemitteilung des amerikanischen Exklusiv-Providers AT&T geht hervor, dass Netzbetreiber keine Umsatzbeteiligungen mehr an den Handy-Hersteller abführen, das Gerät aber subventionieren werden. Ob sich diese Entscheidung auch auf die Vertragspreise des iPhones auswirken wird, muss man nun abwarten. Wer sich zukünftig für ein iPhone entscheidet, wird sich auch nach dem 11. Juli zwangsläufig für die Deutsche Telekom entscheiden müssen. Zu welchen Konditionen der Exklusivpartner T-Mobile das neue Gerät anpreisen wird, ist noch nicht klar. Auf eine Preissenkung hoffen viele, soviel ist sicher. Bisher war das iPhone nur über Vertragsbindung mit einer Mindestvertragszeit von 24 Monaten erhältlich. Der billigste Internet-Flatrate-Vertrag mit 100 Inklusivminuten für das iPhone kostet derzeit 49 Euro monatlich, der Gerätepreis für das 8 GB Modell des Handys liegt dann bei 199 Euro.

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