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Das iPhone: Eine ausschließlich amerikanische Erfolgsgeschichte?

25.01.2008 | 13:20 Uhr |

Vier Millionen verkaufte iPhones sind ein Erfolg, den Steve Jobs während seiner Expo-Keynote nicht müde wurde zu betonen.

Über die Beliebtheit des Geräts in Europa sagt diese Zahl allerdings nur wenig - und um die steht es aktuellen Meldungen zufolge nicht besonders gut. Ars Technica zitiert einen Mitarbeiter des Apple Store in London, der von Verkaufszahlungen unter den Erwartungen spricht. Und nach unseren eigenen Informationen gingen in Deutschland im Dezember gerade einmal ein paar hundert Geräte am Tag über die Ladentheken der T-Mobile-Shops. Ars Technica hat sich die Mühe gemacht und nachgerechnet sowie Apples Verkaufszahlen aus verschiedenen Ankündigungen in ein Diagramm gepackt: Konnte Apple im ersten Quartal rund 12.000 Geräte am Tag verkaufen konnte, so sind die Absatzzahlen bis kurz vor der Keynote auf 21.000 Handys am Tag angestiegen. Unabhängig vom Erfolg auf dem internationalen Markt scheint die Nachfrage nach dem Apple-Handy insgesamt also zu steigen. Dem entgegen spricht allerdings eine Meldung der chinesischen Economic Daily News, Apple habe für das laufende Quartal weniger iPhones bestellt als zunächst geplant, nämlich statt 2 Millionen nur etwas mehr als die Hälfte. Daran mag in der Tat der schleppende europäische Absatz Schuld sein, wie DigiTimes vermutet . Erfolg in Amerika hin oder her.

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