"Das ist eine Technik-Steuer"
Nicht glücklich ist der Parallels-Sprecher Ben Rudolph über das Verbot Microsofts, Windows Vista Home in Virtualisierungsumgebungen einzusetzen. Denn für die zwei günstigsten Vista-Versionen, die für Heimanwender gedacht sind, schließt der Lizenzvertrag die Installation auf virtuellen Maschinen generell aus.
Das helfe keinem, so Rudolph: "Die aktuelle Struktur des Lizenzvertrages ist im Wesentlichen eine 'Technik-Steuer', die Anwender und Firmen bestraft, die auf innovative Techniken wie Virtualisierung setzen", schreibt er der britischen Zeitschrift PC Pro. Er fürchte allerdings nicht, dass sich die EULA (End User License Agreement) negativ auf die Parallels-Verkaufszahlen auswirken werde - höchstens auf die von Vista: "Die wirkliche Belastung trifft Microsoft. Sie hindern den Mac- und Linux-Markt daran, Vista anzunehmen. Deshalb wird es ihnen schwer fallen, ihn den verbleibenden Nicht-Windows-Markt vorzudringen und Verbraucher in kleinen und mittleren Betrieben zu erreichen. Diese werden nun davon abgehalten, die jüngste Microsoft-Technik einzusetzen." Parallels sei mit Microsoft im Gespräch und versuche, die Angelegenheit zu klären. Im Gegensatz zu den USA haben EULA-Verträge in Europa allerdings ohnehin nur beschränkt Gültigkeit.




Login über einen Foren Account
Gastposting
Gastbeiträge müssen erst freigeschaltet werden, bevor Sie auf der Seite erscheinen.