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Das war 2014: April

29.12.2014 | 00:00 Uhr |

Apple aktualisiert Macbook Air +++ Bekenntnis zum Umweltschutz erneuert, Greenpeace lobt schon wieder +++ Heartbleed: Schwere Sicherheitslücke in OpenSSL entdeckt +++ Schon wieder mehr Umsatz und Gewinn +++ Apple nimmt gebrauchte iPhones in Zahlung und kauft Spezialisten für Spracherkennung Novauris

Apple aktualisiert Macbook Air

Neue Macbook Air, die viele für die WWDC im Juni erwartet haben, zieht Apple bereits in den April vor. Die größte Neuerung: Apple senkt alle Modelle des Macbook Air um 100 Euro. Die weitere Neuerung: Der Prozessor der jeweiligen Grundkonfiguration arbeitet nun mit einer Taktrate von 1,4 GHz statt zuvor 1,3 GHz. Auch der Turbo-Boost-Modus taktet entsprechend um 100 MHz schneller. Im Apple Store lässt sich für 150 Euro Aufpreis statt dem i5-Prozessor ein i7-Prozessor wählen. Hier bleibt die Taktrate wie zuvor bei 1,7 GHz. Die weiteren technischen Details bleiben unverändert: Ein Retina-Display bieten die Einsteiger-Macbooks nach wie vor nicht.

Im Macbook Air arbeitet ein Intel-Core-Prozessor der vierten Generation, der auch als Haswell bekannt ist. Intel hat für das Frühjahr ein Update dieses Chipsatz angekündigt , den das Macbook Air auch verwendet. Der überarbeitete Haswell-Chipsatz bietet eine um 100 MHz höhere Taktrate, wie eine Gegenüberstellung von Intel zu den technischen Details zeigt.

Der Arbeitsspeicher ist ab Werk mit 4 GB ausgestattet und lässt sich auf 8 GB erhöhen. Im Apple Store kostet dies 100 Euro zusätzlich, selber aufrüsten kann man den Arbeitsspeicher nicht.

Auch der SSD-Speicher lässt sich nicht selber erweitern. Die Einstiegsmodelle des 11 und 13 Zoll großen Macbook Air bieten magere 128 GB, die größeren Modelle 256 GB. Die größeren Modelle lassen sich im Apple Store auf maximal 512 GB Speicher aufrüsten.

Die um 100 Megahertz höhere Taktrate führt laut unserer Messungen kaum bemerkbar. Gegenüber dem Vormodell von 2013 liegen die Ergebnisse meist etwas besser.  Dass die neuen Macbook-Air-Modelle keine Revolution werden, war bei der Vorstellung bereits klar. Hier gibt es insgesamt nur kleine Schritte zu vermelden. Konkret heißt das: wer bereits ein Modell aus der Vorgänger-Generation hat kann sich gemütlich zurücklehnen und auf die nächste Generation warten, ein Neukauf ist hier nicht nötig, besonders, wenn man die Software aktuell hält. Wer noch ein älteres Macbook-Air-Modell sein eigen nennt, sollte sich die aktuellen Versionen ruhig einmal genauer ansehen.

Apple erneuert Bekenntnis zum Umweltschutz

Am "Tag der Erde" am 22. April hat Apple seine Sonderseite „Apple und der Umweltschutz“ überarbeitet. Tim Cook persönlich spricht in einem Video.

Fast zwei Minuten lang präsentiert Apple seinen Kunden und Fans im neuesten Video zahlreiche bewegte Bilder präsentiert. Zu sehen sind unter anderem interessante Szenen von der Fertigung der Apple-Produkte, dem Verkauf und gleichzeitig auch wunderschöne und teilweise beeindruckende Aufnahmen aus der Umwelt. Apple verspricht, dass man gleichermaßen an der grünen Zukunft, und an den Leitlinien interessiert ist , die „besten Produkte der Welt“ zu liefern. Zum "Earth Day" verziert Apple zudem die Fassaden seiner Stores und lässt Mitarbeiter in grünen T-Shirts an den Umweltschutztag hinweisen.

Fassade des Apple Stores in Hamburg (Jungfernstieg)
Vergrößern Fassade des Apple Stores in Hamburg (Jungfernstieg)
© dpa

Unter anderem geht Apple auf seine Datenzentren und deren Energieversorgung ein. Diese werden zu 100 Prozent mit „grüner Energie“ betrieben. Daher trifft Apple derartige Aussagen wie im Video nicht ohne Grund. In einem offenen Brief wendet sich Apples Umweltbeauftragte Lisa Jackson direkt mit der Umweltbotschaft an die Kunden. Jackson, die bei Apple den Titel "Vice President of Environmental Initiatives" trägt, war zuvor Chefin der Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency).

Im Jahr 2011 hatte die Umweltschutzorganisation Greenpeace in einem Report über die Energieversorgung von Cloud-Diensten Apple dafür kritisiert, in North Carolina ein Rechenzentrum errichtet zu haben. Der US-Bundesstaat an der Südostküste bezog seinen Strom vorwiegend aus Kohle- und Kernkraftwerken. Apple errichtete jedoch in unmittelbarer Nachbarschaft Solar- und Biogasanlagen, die nicht nur das Rechenzentrum in Maiden versorgen, sondern auch Energie in das öffentliche Netz einspeisen. Greenpeace hat Apple in einem aktualisierten Report für den Einsatz "grüner Energie" als Beispiel für die gesamte Industrie herausgestellt. E rst kürzlich investierte Apple in ein Wasserkraftwerk in der Nähe seine Rechenzentrums in Oregon.

Nicht nur seine Rechenzentren versorgt Apple mit Energie aus erneuerbaren Quellen, auch für seine anderen Firmengebäude kauft Apple Ökostrom ein. Nach Angaben des Unternehmens liegt die Rate derzeit bei 94 Prozent, Tendenz steigend. Vor vier Jahren trugen alternative Energiequellen nur zu 35 Prozent der Stromversorgung bei.

Der Apple Store in Düsseldorf zum Earth Day.
Vergrößern Der Apple Store in Düsseldorf zum Earth Day.
© Getty Images

Apple hat sich den Umweltschutz seit geraumer Zeit auf die Fahnen geschrieben und bereits in den Nullerjahren nach und nach umweltschädliche Stoffe wie PVC oder bromierte Flammenhemmer aus seinen Produkten und deren Produktion entfernt. Zeitgleich wurden Apple-Produkte immer energieeffizienter, während die Größe der Verpackungen schrumpften. So ist nach Firmenangaben die im Ruhezustand aufgenommene Leistung des aktuellen iMac um 97 Prozent niedriger als die des originalen Modells mit Röhrenmonitor aus dem Jahr 1998. Apple achtet auch bei der Rohstoffbeschaffung streng auf zertifizierte Quellen, das Mineral Coltan will Apple komplett aus konfliktfreien Regionen beschaffen, bei Lötzinn mache man große Fortschritte in diese Richtung .

Heartbleed: Schwere Sicherheitslücke in OpenSSL entdeckt

Forscher haben eine extrem kritische Schwachstelle in der Krypto-Softwarebibliothek OpenSSL gefunden. Sie bekommt auch gleich einen plakativen Namen: Heartbleed. Von schweren Angriffen bleiben Internetnutzer aber verschont.

Geschätzte zwei Drittel aller Web-Server (OpenSSL kommt standardmäßig in Apache und nginx zum Einsatz) verwenden die Library, um sich gegenüber Endnutzern zu identifizieren und das Abgreifen von Passwörtern, Bankdaten und anderen sensiblen Informationen zu verhindern. OpenSSL steckt überdies auch in vielen Betriebssystemen sowie E-Mail- und Instant-Messaging-Programmen, wie unter anderem der Branchendienst "Ars Technica" berichtet .

Der im April von Sicherheitsexperten bei Google und Codenomicon öffentlich gemachte Fehler (CVE-2014-0160) steckt seit mehr als zwei Jahren in den Produktionsversionen 1.0.1 bis 1.0.1f von OpenSSL, genauer in der Implementierung der TLS-Heartbeat-Erweiterung (IETF RFC 6520). Er wurde deswegen "Heartbleed" getauft und ermöglicht es, den privaten Schlüssel digitaler Zertifikate wiederherzustellen und anschließend missbräuchlich zu verwenden. Das hinterlässt dummerweise keinerlei Spuren in den Server-Logfiles und erschwert damit eine entsprechende Forensik enorm.

Zwar gibt es bereits die fehlerbereinigte OpenSSL-Version 1.0.1g , neben dem Einspielen des Patches könnten aber noch weitere Sicherheitsmaßnahmen wie das Rückrufen betroffener Keys und Ausgabe neuer Schlüssel sowie das Ungültigmachen von Session-Keys und -Cookies erfordern.

Im Frühjahr häufen sich Sicherheitslücken rund um HTTPS, die stardardmäßige und oft einzige Methode zur Verschlüsselung von Webseiten. Im vergangenen Monat hatten die Entwickler von GnuTLS eine ähnlich gravierende Sicherheitslücke gemeldet , und im Februar musste Apple ein dickes Leck ("GoToFail") in seinen Betriebssystemen iOS und OS X stopfen .

Das Content Distribution Network CloudFlare geht  davon aus, dass der Zugriff auf die privaten Schlüssel durch Heartbleed nicht ermöglicht wurde. In Tests gelang es dem Unternehmen nicht, in den Besitz der privaten Schlüssel zu kommen. Zwar sei der Zugriff nach Ansicht von Forscher Nick Sullivan theoretisch möglich, er wäre jedoch sehr schwer.

Darüber hinaus gäbe es Hinweise, dass ein Zugriff auf die SSL-Schlüssel überhaupt nicht realisierbar sei. In Testläufen wurden zwar von einigen Apache-Servern bei der ersten Anfrage private Schlüssel verschickt, dies könnte jedoch auch mit dem zum Aufspielen der neuen Version nötigen Neustart der jeweiligen Server in Verbindung stehen.

Laut Bloomberg habe die US-Sicherheitsbehörde NSA schon seit zwei Jahren von Heartbleed gewusst und die Lücke aktiv ausgenutzt. Die NSA dementiert diese Anschuldigung umgehend.

Bloomberg beruft sich auf zwei Insider-Quellen und veröffentlichte den Bericht am gleichen Tag, als die US-Verfassungsschützer vor Heartbleed warnten und einräumten, dass Systeme ohne Patch des Open-SSL-Codes Benutzernamen und Passworte preisgeben können, aber bisher noch keine Fälle bekannt sind, dass jemand aktiv diese Sicherheitslücke ausnutzte.

Nach den Enthüllungen von Edward Snowden hat die NSA Spionagenetze ausgebaut, die weltweit private E-Mails, Internet-Suchen, Metadaten und Standorte von Handys erfasst und nicht vor der Ausbeutung der Daten von Yahoo, Facebook oder Google zurückschreckt. Trotz der umgehenden Dementierung der US-Sicherheitsbehörde NSA passt der Schuh: Snowden hatte im letzten September veröffentlicht, dass die NSA mit Leichtigkeit fast alle gängigen Verschlüsselungen entschlüsseln kann und angeblich sich dabei auf das Knacken der SSL-Codes spezialisiert haben soll.

Apple stellt  für seine Wi-Fi-Basisstationen Airport Extreme und Time Capsule das Softwareupdate Airport Base Station Firmware Update 7.7.3 bereit, das die vom Heartbleed-Bug in Open SSL verursachte Lücke schließen soll. Betroffen sind nur die im Juni 2013 vorgestellten Geräte, die WLAN nach dem Standard 802.11ac unterstützen, aufgetreten ist der Fehler auch nur, wenn die Funktion "Back to my Mac" aktiviert war, über die man über iCloud auf seinen Rechner zugreifen konnte. Nutzer älterer Basisstationen benötigen kein Update.

Apple legt bei Umsatz und Gewinn zu

Apple legt auch im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 2013/2014 bei Umsatz und Gewinn gegenüber dem Vorjahr zu, vor allem die Verkaufszahlen für das iPhone waren stark. Der Gewinn betrug 10,2 Milliarden US-Dollar, der Umsatz 45,6 Milliarden US-Dollar. Im März-Quartal 2013 machte Apple einen Gewinn von 9,5 Milliarden US-Dollar bei einem Umsatz von 43,6 Milliarden US-Dollar.  Zwei Drittel der Umsätze sind außerhalb der USA angefallen. Insgesamt 22 Prozent seiner Umsätze generierte Apple in Euro (10,23 Milliarden US-Dollar), 20,3 Prozent in China, Hongkong und Taiwan (bei Apple als "Greater China" ausgewiesen). Während Europas Anteil gegenüber dem Vorjahr gleich geblieben ist, legte Greater China von 18 Prozent zu. Die Region ist auch die einzige, die gegenüber dem Weihnachtsquartal ein Plus ausweisen kann (fünf Prozent).

Insbesondere das iPhone hat noch einmal zugelegt, die Verkaufszahl von 43,7 Millionen Stück lag um 17 Prozent höher als im Vorjahr, als Apple 37,4 Millionen Smartphones verkauft hatte. Der mit dem iPhone erzielte Umsatz stieg von 22,95 Milliarden US-Dollar auf 26,06 Milliarden US-Dollar, was einen Zuwachs von 13 Prozent entspricht. Der etwas geringere Umsatz pro Gerät könnte ein Indiz dafür sein, dass sich das günstigere iPhone 5C gar nicht einmal so schlecht verkauft. Aber auch Deals mit Providern könnten auf die Marge gedrückt haben. Wie sich die Verkäufe der einzelnen Modelle aufteilen, hat Apple nicht bilanziert.

Der Smartphonemarkt werde weiter stark wachsen, verspricht Cook den Anlegern. Auf die Dauer werden seiner Ansicht nach Smartphones alle anderen Mobiltelefone vom Markt drängen. Apple will mit seiner Produktpalette daher alle Interessenten ansprechen, vor allem in Wachstumsmärkten bereite das iPhone 4S  den Weg. "In einigen Regionen sind um die 80 Prozent der Käufer des iPhone 4S Neukunden," erklärt Cook. Da es Apple wie keiner anderen Firma gelinge, bei seinen Kunden Loyalität zu schaffen, würden diese auch bleiben und später auf ein teureres Modell umsteigen.

Rückläufig hat sich das Geschäft mit dem iPad entwickelt. Während Apple vor einem Jahr von Januar bis März noch 19,48 Millionen Geräte verkaufen konnte, waren es diesmal nur 16,35 Millionen, der Umsatz fiel von 8,7 Milliarden US-Dollar auf 7,6 Milliarden US-Dollar. Der vom iPad verantwortete Umsatzanteil fiel von 20 Prozent auf 17 Prozent. Cook hatte dafür jedoch eine Erklärung parat: Vor einem Jahr war Apple mit einem Backlog von Bestellungen des iPad Mini in das zweite Quartal gegangen, in diesem Jahr hatte Apple von Anfang an die Nachfrage nach allen iPad-Modellen befriedigen können, weshalb diese bereits im ersten Quartal verkauft wurden. Der Tablet-Markt werde nach Ansicht von Tim Cook den PC-Markt schon in wenigen Jahren überholt haben, Apple werde von dieser Entwicklung profitieren. In der zweiten Jahreshälfte 2014 stagniert jedoch der Tablet-Markt im Allgemeinen und das iPad im Speziellen. Apple verkauft zwar rund dreimal so viele iPads wie Macs, doch insgesamt legt der PC-Markt auf Kosten der Tablets wieder zu.

Der Mac legt im zweiten Quartal noch  bescheiden zu, von 3,95 Millionen Stück im Vorjahr auf r 4,14 Millionen Stück, der Umsatz von 5,45 Milliarden US-Dollar auf 5,52 Milliarden US-Dollar. Das kostenlose OS X Mavericks habe dazu geführt, dass so viele Macs wie noch nie zuvor mit dem aktuellen Betriebssystem laufen, laut einer jüngst veröffentlichten Statistik sind es bereits über 50 Prozent. Seit Apple im Jahr 2006 auf Intel-Prozessoren umgestiegen ist, hat die Firma insgesamt 100 Millionen Macs verkauft.

Kaum noch Käuferinteresse weckt der iPod, zu sehr ist der Medienplayer mittlerweile von iPhone und iPad marginalisiert worden. Im März-Quartal brachte Apple nur noch 2,7 Millionen Geräte an die Kundschaft, weniger als die Hälfte der 5,6 Millionen aus dem Vorjahr. Im Herbst 2013 hatte Apple im Gegensatz zum Jahr zuvor den iPod auch nicht mehr aktualisiert.

Apple nimmt gebrauchte iPhones in Zahlung

Apple startet das "Wiederverwendungs- und Recyclingprogramm" für iPhones in den Apple Stores im April auch in Deutschland. Jeder der bis dato 13 deutschen Apple Stores nimmt gebrauchte iPhones beim Kauf eines neuen in Zahlung. Vor Ort im Laden prüfen die Mitarbeiter, welchen Wert das iPhone noch hat. Den Wert erfährt der Kunde nur vor Ort. Ist es nicht mehr zu gebrauchen, wird das gebrauchte iPhone kostenlos entsorgt. Das Recylingprogramm gibt es nur in den Apple Stores vor Ort, nicht im Online Store.

Unter anderem in den USA und Frankreich gibt es dieses Programm schon länger. Dazu gibt es zahlreiche andere Rückkaufdienstleister, die gebrauchte iPhones kaufen. Hier kann man schon vorab anhand von Details zum Zustand des iPhone abschätzen, wie hoch das konkrete Angebot des Anbieters sein wird. Den höchsten Erlös bringt erfahrungsgemäß der direkte Gebrauchtverkauf an andere Endnutzer. Hier gibt es jedoch auch das höchste Risiko, Probleme mit dem Verkauf zu haben. 

Apple kauft Spezialisten für Spracherkennung Novauris

Apple hat laut TecCrunch bereits Ende letzten Jahres still und heimlich die britische Firma Novauris Technologies übernommen. Wie üblich hat Apple auf die direkte Nachfrage unserer Kollegen des IDG News Service die Akquisition bestätigt, aber keine Gründe oder Pläne preisgegeben.

Novauris ist der neu zusammengestellte Forschungs- und Entwicklungszweig der britischen Tochtergesellschaft von Dragon Systems, die Spracherkennungssoftware wie Dragon Natural Speaking und Dragon Dictate entwickelte. Die Muttergesellschaft Dragon gehört zu Nuance , die die Software hinter Siri liefert.

Apple hat sich mit der Übernahme nicht nur talentierte Entwickler gesichert, sondern auch einige interessante Komponenten der Spracherkennungs-Technologie: Novauris hat sowohl Software für Server als auch eingebettete Systeme entwickelt, kann also auch Spracherkennungs-Lösungen bieten, die direkt auf dem Gerät arbeiten, und nicht auf Unterstützung durch Server im Hintergrund angewiesen sind. Noch sind die eingebetteten Systeme nicht reif genug, um ohne Server-Abhängigkeit den gleichen Funktionsumfang wie mit Server zu liefern, aber mit Novauris ist Siri bereits auf dem richtigen Weg. Der größte Mangel, über den Siri-Anwender klagen, ist die hohe Abhängigkeit von Netzwerkverbindungen und entsprechend langsame Antwortzeiten. Novauris bleibt nicht die letzte Übernahme Apples in diesem Jahr.

Tim Cook verdiente 2013 fast 74 Millionen Dollar

Die Zahl selbst stammt aus einer Berechnung der USAToday . Im Detail sollen es 73.845.562 US-Dollar gewesen, was umgerechnet etwa 53.734.978 Euro entspricht.

Das Geld setzt sich zum einen aus Gehalt von 1,4 Millionen US-Dollar und einem Bonus von 2,8 Millionen US-Dollar zusammen. Auch eine Sonderzahlung in Höhe von etwa 53.000 Dollar und „vested stocks“ (zugeteilte Aktien), diese haben sogar einen Wert von 69,5 Millionen US-Dollar.

Im Bereich der S&P-500-Liste der größten US-Unternehmen steht der Apple-Chef Tim Cook demzufolge ganz weit oben, gefolgt von der Chefin von HP, namentlich Meg Withman mit etwa 17,6 Millionen Dollar.

Außerhalb der besagten Liste gibt es allerdings noch einen Mann, der noch mehr verdient als Cook. Facebook-Chef Mark Zuckerberg fuhr 2013 einen Gewinn von 3,3 Milliarden Dollar durch Aktienoptionen von Facebook ein. Geht es um das monatliche Einkommen, so verdient Zuckerberg gerade einmal einen einzigen symbolischen Dollar. Cook wurde außerhalb der S&P-Liste im Jahr 2013 zudem noch von weiteren IT-Größen überholt, beispielsweise Oracle-Chef Larry Ellison mit 78,4 Millionen Dollar plus 151,4 Millionen ausgeübte Aktienoptionen.

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