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Das war das Mac-Jahr 2007

21.12.2007 | 12:02 Uhr |

2007, das Jahr des iPhone. Apple kündigt im Januar sein erstes Handy an, bringt es Ende Juni in den USA und im November in Europa auf den Markt und streitet sich während der gesamten Zeit mit Hackern, die das iPhone mit ihrer Software erweitern wollen. Aber in den vergangenen zwölf Monaten war bei Apple nicht alles nur Telefon, immer wieder erneuert der Hersteller seine Rechnerpalette und bringt im Oktober das neue Betriebssystem Mac-OS X 10.5 Leopard. Lesen Sie ab dem 24. Dezember unseren zwölfteiligen Rückblick.

Trendstory 2007 - Aufmacher
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Januar: Das iPhone prägt das Jahr 2007 (24.12.)

Erste Gerüchte über ein Apple-Handy waren 2002 laut geworden, im Vorfeld der Macworld Expo 2007 verdichten sie sich jedoch: Steve Jobs stellt tatsächlich das iPhone der Öffentlichkeit vor. Das ganze Jahr sollte sich die Mac-Welt um den neu aufgegangenen Stern drehen.

:Februar: Streit und Versöhnung (25.12.)

Im Februar einigt sich Apple gleich mit zwei Firmen. Der eine Streit um die Verwendung des Apfel-Logos begleitet Apple seit der Unternehmensgründung. Der andere schwelte immerhin fünf Jahre. Und da zuviel Einigung nicht gut ist, tritt Steve Jobs im Februar zwei Diskussionen los. Eine große zum Thema Kopierschutz und eine kleine, aber durchaus brisante in Sachen Gewerkschaften.

:März: Tiger-Update und Software-Feuerwerk (26.12.)

Die Cebit kämpft mit einem Trend, den Apple gesetzt hat. Den Sinn der Hilfskampagne „Product Red“ zweifeln Kritiker an. Apple werkelt an Leopard und wartet den Tiger. Und Adobe feiert eine große Party in New York – Das ist der März 2007 im Überblick.

:April: Die Macht der Acht (27.12.)

Statt immer höherer Taktraten bekommen Prozessoren für Notebooks, Desktops und Server immer mehr Prozessorkerne. Im April stellt Apple seinen ersten Mac Pro mit acht Prozessorkernen vor: Zwei Quad-Core-CPUs von Intel mit Codenamen Clovertown finden in den Flaggschiff-Mac.

:Mai: Vom Umwelt-Saulus zum Paulus (28.12.)

Ein schönes Vorhaben zum Frühling: Apple will grüner werden. Nicht ganz freiwillig, denn Greenpeace prangerte Apple als Umweltsünder an. Neu im Mai außerdem: Im iTunes Store gibt es seit Ende Mai auch Musik zu kaufen, die keinen Kopierschutz aufweist. Und Musikfreunde können auf der High-End in München die besten HiFi-Geräte bewundern, die man kaufen kann. Der Mai endet harmonisch – mit einem netten Plausch zwei älterer Herren, von denen einer kürzlich zum einflussreichsten Manager Weltweit gekürt wurde: Steve und Bill reden über Computer und die Welt.

:Juni: Viel heiße Luft um die WWDC (29.12.)

Der Juni 2007 stand ganz im Zeichen Apples Entwicklerkonferenz WWDC. Viel hatte man sich im Vorfeld der Mammut-Veranstaltung in San Francisco erwartet, doch neue Hardware gab es diesmal nicht zu sehen

:Juli: Glänzende Geschäftszahlen bei Apple (30.12.)

Wie unsere Vorfahren weiden gleich drei US-amerikanische Internetseiten das iPhone sofort aus, nachdem sie es in Händen halten. Doch im Juli fixiert man sich nicht nur auf das Telefon, sondern auch auf die kommende Version 10.5 von Mac-OS X und auf Apples Geschäftszahlen.

:August: Volle Schultüten von Apple (31.12.)

Schulanfang – nicht nur in vielen deutschen Bundesländern. Damit die Kiddies ihre ersten Schreibversuche auch gleich auf einem vernünftigen Rechner machen können, stellt Apple Anfang August nicht nur bildhübsche neue iMacs vor, sondern mit iLife und iWork 08 die passende Software.

:September: Digitale Unterhaltung (1.1.)

Vom 31. August bis 5. September fand die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin statt. Die Trends waren unter anderem die vernetzte Heimunterhaltung, der Nachfolger der DVD, Full-HD und – das iPhone, obwohl Apple nicht auf der Messe vertreten war. Am letzten Tag der IFA vermeldete Apple eine Rundumerneuerung seiner iPod-Serie.

:Oktober: Der Leopard ist los (2.1.)

Mac-OS X 10.5 Leopard kommt im Oktober endlich in den Handel. Ursprünglich hatte Apple den Tiger-Nachfolger für das erste Halbjahr versprochen, das iPhone verzögerte jedoch die Entwicklung. Das neue Betriebssystem erweist sich als Verkaufsschlager, allein am ersten Wochenende gehen über zwei Millionen Leopard-Pakete über die Tresen.

:November: Ein Handy für Europa (3.1.)

Der November steht im Zeichen des iPhones – zumindest für Deutsche, Briten und Franzosen, die das Apple-Handy bei einem nationalen Exklusivpartner erwerben können. Der exklusive Vertrieb sorgt in Deutschland für Ärger und provoziert einen Gerichtsstreit. Eine Mac-Messe endet trotz zweier prominenter Absagen halbwegs versöhnlich.

:Dezember: Was vom Jahre übrig blieb (4.1.)

Das Jahr des iPhone geht zu Ende – mit T-Mobile als exklusiven Provider des Apple-Handys. Die Spekulationen um ein Apple-Subnotebook zur Macworld Expo im Januar verdichten sich zusehends, wohingegen Apple TV im Ansehen von Experten zwischen Ladenhüter und Trendsetter pendelt. Willkommen in der Gegenwart!

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