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Das war die Woche: Apples Einfluss

23.05.2008 | 17:24 Uhr |

Marktforscher und Analysten sehen Apple immer mehr als Trendsetter. iPhone, iTunes Store und Apple TV hätten ihrer Meinung nach das Zeug, den Markt zu revolutionieren.

Apple ist der Liebling der Wirtschaftsbeobachter. Kaum ein anderes Unternehmen bekommt von den kritischen Analysten so viel schmeichelhaften Honig ums Maul geschmiert. iSuppli beispielsweise schätzt, dass sich der Markt der Geräte mit Touchscreen-Bedienung in den nächsten Jahren verdoppeln wird. Der Grund: das iPhone. Die Kunden würden die komfortable Bedienung immer stärker verlangen und die Konkurrenz lässt sich vom Apple-Handy inspirieren. Noch 60 Unternehmen werden dieses Jahr neue Produkte mit der praktischen Benutzerführung vorstellen, so die Experten.

Die Forrester Group geht in ihrer Euphorie sogar noch weiter: Apple werde in fünf Jahren das digitale Zuhause beherrschen , prognostizieren die Marktbeobachter. 2013 wird Apple seine Produktlinien so weit angepasst haben, dass iTunes Store, Apple TV und Co. digitale Inhalte mit der Infrastruktur der heimischen Unterhaltungselektronik perfekt miteinander verknüpfen werden. Als Beleg führen die Experten die rasante Wandlung Apples in den letzten acht Jahren an. Vom Computerhersteller zum Vorreiter bei Mobilgeräten und digitalen Inhalten.

Die NPD Group bejubelt das Unternehmen aus Cupertino ebenfalls kräftig. Apple sei Marktführer , so die Berechnungen der Wirtschaftsexperten. Zumindest bei den Rechnern, die mehr als 1.000 Dollar kosten. Etwa zwei Drittel aller in den USA verkauften Computer dieser Preisklasse stammten von Apple. Insgesamt hätte Apple von Januar bis März diesen Jahres einen Anteil von 14 Prozent aller in den Vereinigten Staaten verkauften Rechner ausgemacht - ebenfalls eine ungewöhnlich hohe Zahl.

Anerkennung gab es diese Woche auch für Apples Design. Bei der Verleihung des britischen Designerpreises D&AD konnte Chefdesigner Jonathan Ive gleich zwei Auszeichnungen einsacken. Sowohl für den iMac als auch für das iPhone gab es den begehrten "Schwarzen Bleistift".

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