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Das war die Woche: Die WWDC winkt am Horizont

16.05.2008 | 15:29 Uhr |

Noch runde drei Wochen, dann beginnt in San Fransisco Apple Worldwide Developers Conference. Für Entwickler von Mac-Software ist das Moscone Center vom 09. bis zum 13. Juni das Mekka ihrer Arbeit.

Die Bedeutung der WWDC geht weit über die reine Softwareentwicklung hinaus. Schon mehrmals hat Apple hier die Weichen für die Zukunft gestellt. Seit 2002 werden auch neue Hardwareprodukte auf der Softwarekonferenz vorgestellt. Zu den Kindern der WWDC zählen der Xserve, der Powermac G5 und die iSight. Auch der Mac Pro mit Intel Xeon-Prozessor hat hier seine Geburtsstätte. Besonders viel Aufmerksamkeit erhielt die WWDC 2005, als Steve Jobs den Wechsel von der PPC- hin zur x86-Architektur verkündete.

Ein Teil dessen, was auf der diesjährigen WWDC passieren wird, ist kein Geheimnis. Apple wird die iPhone-Firmware 2.0 präsentieren und zugleich wird es den neuen App Store und voraussichtlich Tausende neue Programme für das iPhone geben. Diese WWDC ist so sehr beachtet wie keine andere zuvor. Als erste Developers Conference überhaupt ist sie schon im Vorfeld komplett ausverkauft. Das iPhone und dessen Software verspricht, eine der interessantesten zukünftigen Plattformen für Entwickler und Anwender zu werden. Mittlerweile hat Apple den Veranstaltungskalender der WWDC veröffentlicht.

Es wird spekuliert, was Steve Jobs auf seiner Eröffnungskeynote sonst noch aus dem Zylinder ziehen könnte. Gerüchte vermuten einen kompakten Tablet-PC oder die neue Version des iPhones. Das iPhone beherrscht nicht nur die WWDC, sondern auch die aktuellen Meldungen rund um Apple. So gibt es beinahe täglich neue Meldungen, dass Mobilfunkanbieter Verträge mit Apple abgeschlossen haben und bald auch das iPhone im Programm haben werden. Die Schweizer können sich nicht nur darüber freuen, dass sie noch in diesem Jahr offiziell mit iPhones versorgt werden, sondern sie haben gleich die Wahl zwischen zwei Anbietern: Sowohl Orange als auch Swisscom werden das Apple-Handy anbieten.

Auch Österreich fährt bald zweigleisig, neben T-Mobile darf auch Orange dort iPhones vertreiben. Zugleich hat Orange die Märtke in Ägypten, Jordanien, Polen, Portugal, Belgien und der Dominikanischen Republik erschlossen. Für einen Teil dieser Länder hatte Vodafone schon die entsprechenden Verträge, sodass die Zahl der Nationen mit gleich mehreren Anbietern stark zunimmt. Apple verabschiedet sich von der starren Provider-Exklusivität.

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