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Das wird teuer: Downloads mit dem iPhone im Ausland

23.06.2008 | 14:40 Uhr |

1800 Pfund für 300 Megabyte Daten - wer sich im Ausland einen Film oder andere Späße mit mehreren Megabyte Größe auf sein iPhone laden möchte, sollte sich über eines bewusst sein: Es könnte ein teurer Spaß werden.

Times Online zeigt anhand einfacher Rechenbeispiele, wie man mit seinem iPhone auf Reisen schnell viel Geld ausgeben kann.

Das iPhone verlockt mit seinem großen Bildschirm zum gemütlichen Video-Schauen unterwegs, im Ausland sollte man sich den Download einer größeren Datei aber zwei Mal überlegen, denn das könnte teuer werden. Da hilft der Vertrag mit Internet-Flat herzlich wenig, der gilt nämlich nur zuhause. Times Online hat jetzt nachgerechnet und herausgefunden, dass Apple über den britischen Exklusivanbieter O2 drei Pfund für jedes im europäischen Ausland heruntergeladene Megabyte berechnet, das Doppelte kostet es in Übersee. Für den Download einer 300 Megabyte großen Sendung über den BBC-iPlayer müsste ein Brite in den USA 1800 Pfund locker machen - da ist Vorsicht geboten. Noch kostenspieliger könnte es beim Musik-Download werden: Ein Titel würde bereits 9 Pfund im europäischen Ausland kosten, in Amerika 18 Pfund. Der Nutzer wird vor dem Download zwar über die anfallenden Kosten informiert, betont eine Sprecherin von O2 - für automatische Updates gilt das allerdings nicht. Die Preise für Telefonate und Datenverkehr im Ausland hat die EU-Kommission schon länger im Visier: Bis zum 1. Juli gibt die Kommissarin Viviane Reding der Mobilfunkbranche noch Zeit, die Roaming-Gebühren deutlich zu senken.

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