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Datenkontrolle

17.02.2005 | 12:55 Uhr |

Die mit Mac-OS X ausgelieferte Firewall bietet einen einfachen, aber effektiven Schutz vor Angriffen aus dem Internet.

Von Matthias Zehden

Dabei zeichnet sie sich jedoch eher durch einfache Bedienung als durch besondere Flexibilität aus. Wie eine Firewall funktioniert und wo die Stärken und Schwächen von Apples mitgelieferter Software liegen, klärt der nachfolgende Artikel. Außerdem zeigen wir leistungsfähigere Alternativen für höhere Sicherheitsansprüche und erklären, wer zu welcher Lösung greifen sollte.

Basics

Das auf Unix basierende Mac-OS X bietet - zumindest wenn es nicht sorgfältig konfiguriert wird - zahlreiche Angriffspunkte für potenzielle Eindringlinge. Auch wenn es im Fall der meisten Anwender nur wenige Leute geben dürfte, die willens und auch noch in der Lage sind, gerade ihren Mac anzugreifen, so gibt es doch immer wieder ein paar Spaßvögel im Internet, die zufällig auf einen Rechner stoßen und dort mit Absicht oder versehentlich ernsthafte Probleme verursachen. Die wichtigste Waffe gegen solche Störenfriede ist eine Firewall, die als Datenfilter den Serverdiensten des Systems vorgeschaltet ist. Sie untersucht die ankommenden IP-Pakete und entscheidet dann anhand von vorher festgelegten Filterregeln, welche Daten passieren dürfen und welche nicht. Da jeder Dienst über einen bestimmten Port angesprochen wird, überwacht die Firewall sämtliche Ports. Für jeden prüft sie anhand einer Liste mit Ausnahmeregeln, ob er für die Kommunikation freigegeben ist. Alle Datenpakete für gesperrte Ports werden blockiert.

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