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Datenobergrenze für die Internet-Tarife von Telekom

22.04.2013 | 16:34 Uhr |

Bereits im März hat sich angekündigt, dass die Deutsche Telekom eine Datenobergrenze für seine DSL-Tarife einführt.

Heute hat das Unternehmen die Informationen vor einem Monat bestätigt und neue Internet-Tarife angekündigt. Die grundlegende Neuerung dabei: Wie bei einem Mobilfunk-Vertrag gibt es eine Obergrenze für das Datenvolumen, das im Tarif inkludiert ist. Überschreitet der Nutzer diese Grenze, wird die Geschwindigkeit für Up- und Download der Daten auf 384 Kbit/s gedrosselt. Was nach einer Edge-Erfahrung beim Desktop-Surfen klingt, wird wohl die Mehrheit der Telekom-Kunden nicht betreffen. Das Unternehmen führt die Änderung mit Datenobergrenze nur für die neuen Internet-Tarife ein, die bestehenden Verträge werden nicht geändert. Dazu ist eine minimale Obergrenze von 75 GB festgesetzt. Dieses Volumen reicht pro Monat fürs herkömmliche Surfen und den Mail-Verkehr, dazu passen noch locker dreizehn gestreamte Filme sowie sechzig Stunden an Internet-Radio, vier Hundert auf Picasa oder Fotostream hochgeladene Fotos und sechzehn Stunden fürs Online-Spielen.

Aus den Datenberechnung bei den neuen Tarifen exkludiert die Telekom eigene Daten-intensive Dienste wie Entertain und Datenfreigabe über Wlan to Go. Die Änderungen treten ab dem 2. Mai in Kraft und sind entsprechend an die jeweilige gebuchte Geschwindigkeit angepasst: Bei einem Tarif mit der Internetbandbreite bis 16 Mbit/s sind es 75 GB, bei der maximalen Geschwindigkeit von 200 Mbit/s sind es schon 400 GB. Hat der Nutzer diese Obergrenze überschritten, kann er nach neuen Telekom-Tarifen zusätzliche Hochgeschwindigkeits-Volumina hinzubuchen. Die genauen Preise für die Zubuchoption hat das Unternehmen noch nicht veröffentlicht.

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