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Datenschützer Schaar: Google muss nacharbeiten

19.11.2010 | 07:31 Uhr |

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat Google dazu aufgerufen, die Anonymisierung von Personen in dem neuen Panorama-Dienst Street View zu verbessern.

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Beim Klicken durch die Straßen von Berlin habe er festgestellt, dass die Gesichter von Passanten oftmals nicht ausreichend unkenntlich gemacht worden seien, sagte Schaar den "Dortmunder Ruhr Nachrichten" (Freitag). Viele seien so verpixelt, dass sie für Freunde, Kollegen und Verwandte auf den ersten Blick erkennbar blieben.

Schaar forderte zudem, für Street View und vergleichbare Dienste ein zentrales Widerspruchsregister einzurichten, damit sich Betroffene nicht bei jedem einzelnen Dienst melden müssten. Die Anbieter müssten dann bei einer zentralen Stelle nachfragen, ob für eine bestimmte Adresse ein Widerspruch vorliegt. Außerdem verlangte Schaar, es dürfe bei Geodatendiensten keine heimliche Ortung oder gar Anfertigung von Bewegungsprofilen geben.

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