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Verbraucherschützer fordern bessere Datensicherheit im Internet

04.03.2009 | 10:06 Uhr |

Vor einer Anhörung im Bundestag haben Verbraucherschützer erneut bessere Datensicherheit im Internet gefordert.

«Das Prinzip muss lauten: Datenpreisgabe nur soweit, wie es für ein Geschäft notwendig ist», sagte Cornelia Tausch vom Verbraucherzentrale Bundesverband am Dienstag in einer Mitteilung. Der Ausschuss für Wirtschaft und Technologie hat an diesem Mittwoch zu einer öffentlichen Anhörung geladen. Dabei geht es um Änderungen am Telemediengesetz. Unter anderem fordern die Datenschützer, dass die Erstellung personenbezogener Nutzerprofile verboten werden soll, wenn der Betroffene dem vorher nicht ausdrücklich zugestimmt hat. Auch dürften Internet-Provider beim Verdacht auf illegale Downloads nicht zu Hilfspolizisten der Musik- und Filmindustrie gemacht werden. Ferner müsse das Fernmeldegeheimnis auf das Internet ausgeweitet werden, damit auch der E-Mail-Verkehr verfassungsrechtlich besonders geschützt sei. (dpa)

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