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Mobile Sicherheit mit Truecrypt

10.10.2008 | 12:45 Uhr |

USB-Sticks sind exrem praktisch für den schnellen Datentransport, gehen aber auch schnell verloren. Der materielle Verlust ist dann gering, der Schaden durch Datenklau eventuell immens - ein Fall für Truecrypt

Wer häufig Daten mit sich herumschleppen muss, verwendet dazu gern einen USB-Speicherstick. Die kleinen Datenträger fassen inzwischen schon bis zu 128 Gigabyte und sind in ihren kleinsten Ausführungen für wenige Euro zu haben. Der Benutzer kann Bilder, Musik aber auch Texte, Präsentationen, Adressdaten und anderes Material mitnehmen und am Zielort auf einem Mac oder Windows-PC nutzen, der Laptop kann zu Hause bleiben. Der USB-Stick ist sozusagen der digitale Aktenkoffer für die Hosentasche.

Die geringe Größe hat aber auch einen entscheidenden Nachteil: Der kleine Begleiter kann schnell abhanden kommen. Auch wenn der materielle Schaden kaum der Rede wert ist, kann der Verlust vertraulicher Daten sehr unangenehme Folgen haben.

Truecrypt für USB-Sticks

Das Programm Truecrypt schützt vor dem Zugriff Unbefugter auf sensible Daten. Es erzeugt verschlüsselte Containerdateien, die sich als externe Volumes mounten lassen. Es unterstützt aber auch die komplette Verschlüsselung externer Volumes und anderer Speichermedien, darunter USB-Sticks.

Das Verschlüsseln eines kompletten USB-Sticks erfolgt im Wesentlichen wie das Erzeugen einer Containerdatei. Da auch hier bei der Formatierung auf FAT zurückgegriffen wird, kann der USB-Stick später am Mac und auch unter Windows oder Linux zum Einsatz kommen. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, auf dem USB-Stick nur eine Containerdatei zu nutzen, statt ihn komplett zu verschlüsseln: Man kopiert sie nach dem Erstellen einfach vom Mac auf den Stick. In diesem Workshop zeigen wir die Arbeitsschritte der kompletten Verschlüsselung und beschränken uns dabei auf die Schritte, die sich vom vorangegangenen Workshop unterscheiden.

FAZIT Der Schutz eines USB-Sticks vor Datenklau ist simpel dank Truecrypt. Den Speicher nicht zu schützen wäre grob fahrlässig.

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