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Google und FTC schließen Vergleich über Datenschutz bei Buzz

31.03.2011 | 07:22 Uhr |

Google hat einem von der US-Bundesbehörde Federal Trade Commission (FTC) vorgeschlagenen Vergleich über Datenschutzregeln in seinem sozialen Netzwerk Buzz zugestimmt

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Dem Unternehmen wurde vorgeworfen, für Buzz seine eigenen Datenschutzrichtlinien zu verletzen und "betrügerische Taktiken" anzuwenden. Die FTC schriebt Google nun vor, den Buzz-Nutzern "verständliche Informationen zum Datenschutz" zu geben und in den nächsten 20 Jahren die Einhaltung des Datenschutzes von unabhängiger Seite regelmäßig überprüfen zu lassen. Die FTC schreibe erstmals einem Privatunternehmen ein derartiges Vorgehen vor, erklärt die Behörde. "Wenn Unternehmen Versprechungen zum Datenschutz machen, dann müsse sei diese auch einhalten," führt der FTC-Vorsitzende John Leibowitz gegenüber dem IDG News Service aus. Der Vergleich sei "hart" und versichere, dass Google seine Versprechen gegenüber Kunden auch einhalte, indem es strenge Datenschutzrichtlinien anwende.

Zum Start seines sozialen Netzwerkes Buzz hatte Google von vielen Googlemail-Kunden unerlaubt deren E-Mail- und Adressbuchdaten verwendet, um die Seite zu füllen. So waren zahlreiche Anwender unerwünscht in den Genuss von Buzz gekommen und sahen, dass etwa ehemalige Ehegatten, Ärzte oder Vorgesetzte ihre persönlichen Daten einsehen konnte, wie die stellvertretende FTC-Direktoron Jessica Rich erklärte. Google entschuldigte sich in seinem Blog für die Vorfälle und wies auf die kürzlich verbesserten Datenschutzaßnahmen hin.

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