Laut übereinstimmenden Berichten von Cnet und des Wall Street Journals hat Apple eine Vereinbarung mit dem Medien-Konzern Time Warner geschlossen, nach der Abonnenten der Print-Titel wie Fortune, Time oder Sports Illustrated die Inhalte der Publikationen auch ohne weitere Kosten auf dem iPad erhalten
Der Streit um iPad-Abos, den Apple seit Februar mit Verlegern führt, könnte so eine friedliche Lösung erfahren. Apple hatte mit dem Start der Murdoch-Zeitung für das iPad "The Daily" ein Abomodell für Inhalte aufgelegt - aber gleichzeitig Verleger gegen sich aufgebracht. Denn seither verlangt Apple von den Herausgebern der Zeitungs- und Zeitschriften-Apps, Abos auch über den App Store anzubieten und nicht mehr nur in Eigenregie zu verkaufen. Da das Abo im App-Store nicht teurer sein dürfe, gebe es so keine Gelegenheit, den 30-Prozent-Anteil des App Store zu finanzieren.
Macht das Time-Modell Schule, könnten Verlage nun wieder selbst Abos verkaufen und so die volle Kontrolle über die Daten ihrer Kunden behalten. Die Apps von Time Warner haben bisher keine In-App-Abofunktion, diese scheint in diesem Modell nicht mehr obligatorisch. Ob Apple seine Nutzungsbedingungen für Abos generell geändert hat, oder ob es sich bei dem vermuteten Deal mit Time Warner um einen Spezialfall handelt, wollte das Unternehmen weder dem Wall Street Journal, noch Cnet oder unseren Kollegen von Macworld verraten.










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