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Dell ruft weitere Laptop-Akkus zurück, Fujitsu überlegt noch

02.10.2006 | 12:29 Uhr |

Von Sonys Problemen bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien ist Dell der am meisten betroffene Hersteller.

Apple Powerbook Akku 15-Zoll
Vergrößern Apple Powerbook Akku 15-Zoll

Während Apple die Akkus von 1,8 Millionen Powerbooks und iBooks zurückrufen musste, stieg die Gesamtzahl der zurückgerufenen Dell-Laptops auf 4,2 Millionen Stück, nachdem der Hersteller am Freitag 100.000 weitere Geräte in das Programm aufgenommen hat. Neue Informationen über die Akkus hätten zur Ausweitung geführt, erklärt Dell auf seiner Website www.dellbatteryprogramm.com , die nach Angaben des Herstellers seit August 200 Millionen Hits zählte. Besitzer von Dell-Notebooks sollen dort überprüfen, ob ihr Gerät betroffen ist.

Mit Toshiba hat am Donnerstag voriger Woche ein weiterer Notebookhersteller angekündigt, an Sonys Austauschprogramm teilzunehmen. Anders als die Mobilrechner von Dell und Apple bestünde bei den Geräten von Toshiba keine konkrete Feuergefahr, man wolle jedoch Anwendersorgen entgegen treten und tausche für 830.000 Rechner die Akkus aus. Auch Fujitsu will womöglich an dem von Sony am Donnerstag gestartetem freiwilligen Austauschprogramm teilnehmen, die endgültige Entscheidung hierüber ist noch nicht gefallen. Das Austauschprogramm in Bezug auf die Akkus von Dell und Apple koste Sony nach eigenen Angaben bi zu 255 Millionen US-Dollar, nach Ausweitung der Rückrufaktionen hat Sony noch keine neuen Zahlen über die Kosten veröffentlicht.

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