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Dell verkauft 3D-Drucker

31.01.2014 | 08:30 Uhr |

Dell hat eine Zusammenarbeit mit dem 3D-Drucker-Hersteller Makerbot angekündigt und wird dessen Produkte verkaufen. Marktforscher weisen auf wirtschaftliche Gefahren der 3D-Drucker hin.

Dell hat bereits eine Webseite zum Thema 3D-Drucker eingerichtet, auf der die Produkte des Herstellers Makerbot beworben werden. Ab dem 20. Februar 2014 will Dell dann zunächst in den USA damit beginnen, 3D-Drucker wie den Replicator in verschiedenen Versionen, den 3D-Scanner Digitizer und natürlich auch verschiedene Druckmaterialien von Makerbot zu verkaufen. Preise nennt Dell allerdings noch nicht. Bei Makerbot kostet das günstigste angekündigte Modell Replicator Mini allerdings 1.375 US-Dollar.

Zielgruppe von Dell sind zunächst vor allem Ingenieure, die ihre Konzepte schnell testen wollen, Architekten oder auch kleine Unternehmen, die günstige Modelle zur Präsentation herstellen wollen. Während Dell und viele Analysten davon ausgehen, dass es in den nächsten Jahren ein enormes Wachstum des Marktes für 3D-Drucker geben wird, sehen die Marktforscher von Gartner darin vor allem ein riesiges Urheberrechtsproblem.

Es sei so einfach wie nie, viele Dinge zu kopieren und gleichzeitig schwerer, das zu verhindern. Ethische Bedenken beim 3D-Druck von menschlichen Organen könnten laut der Pressemitteilung sogar zu Verbots-Debatten führen, da der Fortschritt schnelle voranschreite als die Akzeptanz der neuen Technik. Insgesamt sieht aber auch Gartner einen starkes Wachstum bei 3D-Druckern und eine neue Dienstleistungsbranche für 3D-Kopien und 3D-Druck voraus, erwartet aber trotzdem Verluste von mindestens 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr weltweit ab 2018.

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