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Dells neue Umsatzquelle: Sony-Fernseher

08.02.2007 | 11:29 Uhr

Der PC-Hersteller forciert seine Bemühungen um die Gunst der Endkunden und entwickelt sich zu einem Elektronik-Kaufhaus.

Sony Bravia
Vergrößern Sony Bravia
© Sony

Mit zwei Modellen der "Bravia"-LCD-Flachfernseher von Sony setzt Dell seinen Ausflug in die Welt der Unterhaltungselektronik fort. Es handelt sich um Full-HD-Geräte mit einer Bildschirmspanne von 40 sowie 46 Zoll, die in den USA für 1.800 beziehungsweise 3.000 Dollar angeboten werden. Dell offeriert daneben weiterhin eine Reihe eigener LCD-Fernseher geringerer Größe sowie einen Plasma-Bildschirm mit 50 Zoll.

Dabei soll es nicht bleiben: Der Konzern meldete, dass in Zukunft ein breites Portfolio von Fernsehern führender Hersteller verkauft werden soll. Marken und der genaue Zeitpunkt wurden nicht genannt. Mit der Ankündigung setzt sich jedoch ein Trend fort, den Dell vergangenes Jahr eingeläutet hatte: Aufgrund des Misserfolgs der eigenen Musikplayer-Familie "DJ Ditty" stellte der Konzern die Serie ein und nahm stattdessen Geräte von Creative, iRiver, SanDisk, Sony, Archos und Samsung in seine Online-Regale auf. Microsofts designierter iPod-Killer "Zune" wird dort ebenfalls angeboten. Ob und wann Dell die Sony-LCDs in Deutschland verkauft, steht derzeit noch nicht fest. (ajf)

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