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Der Low-Budget-Schnittplatz

01.08.2007 | 14:23 Uhr |

Image- und Werbevideos sind längst nicht mehr die Domäne etablierter Filmproduktionen, sondern werden immer öfter von den mit der Image-Werbung beauftragten Grafikern übernommen. In unserer zweiteiligen Serie zeigen wir, welche Hardware hierfür nötig ist.

Das Equipment zum Erstellen von Videos in HD kostet bald so viel wie früher Standard-PAL. Die richtige Auswahl aller Komponenten verbessert das Preis-Leistungs-Spektrum zusätzlich und erhöht die gestalterischen Möglichkeiten.

Die Nachbearbeitung

Ob HDV, DVCPRO HD oder andere Formate, High-Definition-Filmmaterial liegt meistens in datenreduzierter Form vor. Besonders dann, wenn Kamera-Equipment der günstigeren Preiskategorien verwendet wurde. So entsteht bei HDV ein MPEG-2-Datenstrom von 25 MBit/Sek, bei DVCPRO HD sind es immerhin 100 MBit/Sek in einem höherwertigem Codec: Im Gegensatz zu MPEG-2 fasst er die Bilder nicht blockweise zusammen, sondern speichert sie als Abfolge von Einzelbildern, was für die Nachbearbeitung besser ist.

Vergleichbar dem Negativ-Filmmaterial aus früheren Filmkameras, das immer im Kopierwerk bleibt, sollten zunächst die Daten von Videobändern oder Speicherkarten in einer Erstüberspielung auf eine große Festplatte. Diese dient für das ganze Projekt als Sammelplatz für alle Film-, Foto und Tonschnipsel. Auf ihr sollte möglichst nicht gearbeitet werden, sondern nur auf einer Kopie.

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