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IDC sieht Konsolidierungen im PC-Markt voraus

04.12.2008 | 15:10 Uhr |

Die Marktforscher von IDC gehen davon aus, dass die Wirtschaftskrise einige PC-Hersteller schwer treffen könnte. Einige kleinere Anbieter könnten dabei vom Markt verschwinden. Apple bleibt jedoch stabil.

Im kommenden Jahr könnte die Rezession zu Konsolidierungen im PC-Markt führen, prognostizieren die Marktforscher von IDC. Einbrechende Nachfrage von Verbrauchern und Unternehmen würden zur Stagnation im ausgereiften PC-Markt führen, meint IDCs Marktforscher für Personal Computing Richard Shim. Einige Anbieter würden aufgrund fallender Nachfrage und niedrigerer Preise komplett aus dem Markt gedrängt, anderen drohe die Übernahme durch Konkurrenten.

Während in eher satten Märkten wie in USA und Europa kleinere Anbieter vor dem Aus stünden, wären Übernahmen in Wachstumsmärkten wahrscheinlich, meint Shim. Weltweit werde der PC-Markt 2009 nur um 3,8 Prozent wachsen, dramatisch weniger als 2008, als das Wachstum nahezu 14 Prozent betrug. 2010 werde der Markt dann wieder um 10,9 Prozent zulegen. In der Krise erweisen sich derzeit lediglich HP und Apple als stabil, mit Wachstumsraten von zuletzt 19 respektive 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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