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Der Umstieg beginnt

01.10.2001 | 00:00 Uhr |

Apple liefert das modernste Betriebssystem der Welt aus. Mac-OS X ist in Version 10.1 schnell und stabil, der Funktionsumfang lässt ebenfalls nichts mehr zu wünschen übrig.

Look-and-Feel
Der Kritik der Anwender hinsichtlich der gewöhnungsbedürftigen Bedienung hat sich Apple angenommen und die Mängel weit gehend beseitigt. Wer ein klassisches System gewohnt ist, wird sich künftig besser zurecht finden. Das Dock lässt sich am linken oder rechten Bildschirmrand oder wie bisher unten platzieren. Um ein Fenster zu reduzieren und darin abzulegen, lässt sich neben der "Trichter"-Spielerei auch der zeitsparende "Linear-Effekt auswählen. All das bestimmt der Anwender über die Systemeinstellung "Dock" oder flotter per Control-Klick in den Dock-Hintergrund.

Zum gewohnten Look-and-Feel trägt außerdem bei, dass sich bisherige "Docklinge" in der Menüleiste anzeigen lassen. So platziert man neben der Uhrzeit etwa den Lautstärkeregler, ein Aufklappmenü mit Bildschirmauflösungen, eine Anzeige für den Batterie-Ladezustand oder die Airport-Einstellungen mitsamt Alias zum Programm "Internet-Verbindung".

Auch mit Fenstern und Findersymbolen geht der eingefleischte Macianer künftig wieder souveräner um. Nicht nur, dass ihre Darstellung nun in etwa gleichschnell wie unter einem klassischen System ist, auch ihr Verhalten ist wieder mehr Mac-like. So lässt sich in den Einstellungen des Finders festlegen, dass der Doppelklick auf einen Ordner ein neues Fenster mit dessen Inhalt öffnet. Außerdem kann der Anwender bestimmen, ob auf Befehl-N ein Fenster mit den Ausgangspunkten "Computer" oder "Privat" aufklappt. Schließlich lässt sich hier noch regeln, ob Dateinamenerweiterungen sichtbar sein sollen. Die trunkierten Dateinamen unter den Symbolen, die die Buchstaben in eine Zeile zwängten und notfalls den überstehenden Teil durch drei Punkte ersetzten, sind endlich verschwunden. Was überläuft, wird umbrochen. Der Schreibtisch sieht unter Mac-OS X 10.1 deutlich sauberer aus.

Auch die Navigation in den Fenstern wird komfortabler. In der Spaltendarstellung lässt sich die Breite der Kolumnen über Anfasser regeln. Wer dabei die Wahltaste gedrückt hält, kann jede Spalte einzeln aufziehen oder zusammenschieben. Wie in einer Tabellenkalkulation richtet ein Doppelklick auf einen Anfasser die Breite am längsten Eintrag aus. Kleine Pfeile hinter einem Eintrag verweisen auf vorhandene Unterverzeichnisse. Insbesondere iBook- und Powerbook-Eigner, die am Trackpad arbeiten, werden erfreut sein, dass sich die Rollpfeile über die Systemeinstellung "Allgemein" gruppieren lassen. Dort legt man außerdem fest, wieviele benutzte Objekte sich der entsprechende Apple-Menüeintrag merken soll. Aqua-Hasser können übrigens hier die Schriftglättung deaktivieren.

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