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Der Weg zum richtigen Label

24.11.2006 | 13:42 Uhr |

Wer CDs oder DVDs am Rechner erstellt, steht vor der Frage, wie er am besten passende Labels erstellt: Bekleben mit Papieretiketten, per Drucker oder mittels Lightscribe-Brenner beschriften. Je nach Methode sehen die Labels nicht nur anders aus, auch Haltbarkeit der Beschriftung und Datensicherheit der Medien unterscheiden sich.

Eine CD mit den schönsten Urlaubsbildern als Weihnachtsgeschenk für die Freundin oder den Freund, eine DVD mit dem Hochzeitsvideo – oft möchte man die Daten, die man auf einen Rohling gebrannt hat, auch ansehnlich verpacken. Dafür benötigt man ein selbst gestaltetes Label, mit dem man den Rohling versehen kann. Möchte man die CD oder DVD nicht per Hand mit wasserfestem Folienstift beschreiben, bieten sich drei Methoden an: Papieretiketten zum Aufkleben, das Bedrucken von speziellen Rohlingen im Tintenstrahldrucker oder das Beschriften per Lightscribe-Brenner.

Papieretiketten: Schnell geklebt, leicht abgelöst

Um Papieretiketten zu bedrucken, braucht man keinen speziellen Drucker. Für handelsübliche Tintenstrahl- oder Laserdrucker gibt es Druckbögen, die man mit dem gewünschten Label bedruckt. Die Etiketten klebt man dann auf die Silberlinge.

Allerdings machen Etiketten nach einiger Zeit meist Probleme. Die Klebeetiketten verformen die CD oder DVD und führen dazu, dass die Fehlerrate beim Auslesen ansteigt. Sind die Scheiben starken Temperaturschwankungen ausgesetzt, beispielsweise eine Audio-CD im Wagen, können sich die Labels zudem ablösen. Slot-in-Laufwerke sind dabei eine besondere Gefahr: Die Laufwerke ziehen die Scheiben problemlos ein, werfen sie bei beschädigtem Etikett aber möglicherweise nicht mehr aus. Dann muss man das Laufwerk auseinander bauen.

Papieretiketten sind daher nicht zu empfehlen. Nutzt man den Datenträger längerfristig, können Klebeetiketten die Datensicherheit gefährden.

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