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Der iKapitalismus: Treibt Apple den Konsumterror voran?

29.01.2007 | 09:54 Uhr |

Der Süddeutsche-Kolumnist Christian Kortmann wundert sich in einem jüngsten Beitrag "Der Hype ums iPhone: Die Apple-Lüge" über das Verhalten der schreibenden Zunft im Anschluss an die Präsentation des Apple-Handys vor drei Wochen.

Der "iKapitalismus" sorge dafür, dass Unternehmen ihre Produkte nicht unbedingt bewerben müssten: Ereignisse wie Apple-Keynotes mit Steve Jobs als "Motivationstrainer" sorgten dafür, dass die Medien den Lesern ganz alleine den Eindruck vermittelten, ein Produkt "brauchen" zu müssen. Ähnliches zeige etwa die künstliche Knappheit beim Verkaufsstart von Spielekonsolen wie der Sony PlayStation 3 oder dem Nintendo Wii, die zu langen Schlangen auf Japans Einkaufsstraßen führten. Dabei müsse die Aufgabe der Medien im aggressiver werdenden Kapitalismus eher darin liegen, "zur Mäßigung anzuleiten". Letztendlich handele es sich oftmals nämlich um ganz normale Elektronikartikel, die es in ähnlicher Ausführung auch von anderen Herstellern gebe.

Info: Süddeutsche Zeitung

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