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Der iPod und das Sexspielzeug

24.05.2007 | 14:18 Uhr |

Der Markt für iPod-Zubehör wächst beständig. Mittlerweile haben Anbieter von Sexspielzeug den Musikplayer von Apple entdeckt. Die Werbung für Vibratoren, die sich an den iPod anschließen lassen, ärgert allerdings die Zentrale in Cupertino.

Werbung für den iGasm von Ann Summers
Vergrößern Werbung für den iGasm von Ann Summers
© Apple

Die Silhouette einer leicht bekleideten Dame, die sich vor einem rosa Hintergrund räkelt – Ann Summers lässt keinen Zweifel, dass man sich in Sachen Werbung an die Originalkampagne von Apple anlehnt.

Beworben wird der Vibrator iGasm, der sich an den iPod oder jeden anderen MP3-Player anschließen lässt, und in Großbritannien für 25 Pfund zu haben ist. Und der im Takt der abgespielten Musik seinen Dienst verrichtet.

Während Apple gegen das Zubehör selbst wenig ausrichten kann, geht die Rechtsabteilung gegen die kopierte Werbung vor. Nach einem Bericht der News of the World haben Apples Juristen bereits verlangt, alle Werbeposter mit dem fraglichen Motiv zu entfernen. Sollte Ann Summers der Forderung nicht nachkommen, drohe Apple in einem Schreiben mit einer Klage. Die Chefin scheint die Sache derzeit nicht ernst zu nehmen. Vielleicht, so Jacqueline Gold in dem Bericht, könne sie den Apple-Juristen ein iGasm schicken, um sie umzustimmen.

Den Markt für derartiges iPod-Zubehör wird Apple kaum eindämmen können. Neben dem iGasm werben einige Konkurrenz-Produkte um die Gunst der Konsumentinnen. So spielt beispielsweise auch der iBuzz von Lovelabs auf die iPod-Werbung an und ist für 75 US-Dollar zu haben. Der iBuzz Two spielt mit 25 Pfund in derselben Preisliga wie das Modell von Ann Summers und wird im Werbevideo mit schnellen Rhythmen beworben.

Die Firma Suki zeigt ihren Ohmibod zwar stets zusammen mit einem Musikplayer von Apple, auf die Silhouetten-Werbung für den Vibrator zu einem Preis von 69 Dollar inklusive schickem Täschchen verzichtet man aber.

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