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Der lange und langsamer Tod von Quicksilver

07.12.2007 | 11:07 Uhr |

Entwickler Nicholas Jitkoff hat der australischen Seite Lifehacker in einem Interview erklärt, wie es um die Zukunft der Software steht: schlecht.

Die aktuelle Version werde zwar noch verbessert und um Fehler bereinigt, neue Funktionen dürfe der Anwender in nächster Zeit allerdings nicht erwarten . Und auf Dauer glaube Jitkoff nicht, dass irgendwann eine völlig stabile Version zur Verfügung stehen werde – im fehle für die Betreuung der Open Source-Software schlicht die Zeit.

Gerade erst habe er noch eine experimentelle Vorversion mit QuickLook-Integration veröffentlicht, diese aber werde nicht weitergeführt. So hört sich einer an, der die Nase voll hat von einem Projekt - zumindest in seiner jetzigen Form. Denn dann schweifen die Gedanken des Programmierers in die Zukunft: Aus den Quicksilver-Plug-ins Constellation und Abracadabra könne man eigenständige Applikationen machen und Quicksilver selbst könnte bald ganz anders aussehen, als die meisten Leute erwarten. Die jetzige Variante allerdings erwarte ein langer, langsamer Tod und er müsse Anwendern empfehlen, Software anderer Hersteller zu verwenden, so Jitkoff.

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