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'Design hilft, Gegenstände zu benutzen'

30.09.2003 | 11:17 Uhr |

Im Rahmen der Präsentation der Adobe Creative Suite in New York hatte auch Apple-Boss Steve Jobs einen Gastauftritt

Elegant, funktional und anregend solle Software sein, verkündete Bruce Chizen, der oberste Boss von Adobe. Ein besonderes gelungenes Beispiel dafür sei Creative Suite, die neue Kombination von Photoshop, Indesign, Illustrator, Golive und einer Server-Software für die Versionskontrolle von Dateien. Auf der offiziellen Vorstellung ließ Adobe eine ganze Reihe von Profis Werbung für diese Kombination machen, selbst Steve Jobs hatte einen Gastauftritt: Gutes Design sei nichts, was allein die Oberfläche von Gegenständen verschönere. Design sei vielmehr etwas, was einem helfe, Gegenstände zu nutzen.

Allerdings wurde in New York auch eine weniger schöne Seite von Adoves Creative Suite bekannt: "Software Aktivierung". Das heißt, dass Creative Suite nach der Installation nur dann funktionstüchtig bleibt, wenn man sich mit Adobe in Verbindung setzt und einen Aktivierungsschlüssel für den speziellen Rechner verlangt, auf dem man die Software installiert. Laut Adobe ist nur ein Schlüssel für das komplette Paket nötig, weitere Details will das Unternehmen erst nennen, wenn die Software auf den Markt kommt. Als letzten Termin für die Fertigstellung der US-Version von Creative Suite nannte James Heeger, Adobes Senior Vice President of Creative Professional Products, Ende November. Die lokalisierten Version in Deutsch oder Französisch folgen mit mindestens 30 Tage Abstand auf die US-Ausgabe.

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