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Desk Browse: Tool für die schnelle Internet-Recherche

16.11.2005 | 11:08 Uhr |

Desk Browse ist derzeit noch im Beta-Status, funktioniert aber nach unserem ersten Testlauf bereits beachtlich.

Desk Browse
Vergrößern Desk Browse

Desk Browse 1.01b basiert nach Entwicklerangaben auf einer eigenen Render-Engine und funktioniert damit bei Bedarf fast wie ein "normaler" Browser im Vollbildmodus. Gedacht aber ist Desk Browse als bei der Arbeit schnell verfügbares Tool, das sich unauffällig am linken Monitorrand verbirgt und erst nach Tastaturkürzel für die Google-Recherche als kleines Fenster erscheint. Man kann dann wie gewohnt Suchanfragen eingeben und die entsprechenden Links anklicken, aber auch beliebige Internet-Adressen in die Adressleiste eingeben. Sogar auf Tabbed Browsing muss man dabei nicht verzichten. Bookmarks legt das Tool in einem dunkel durchschimmernden transparenten Fenster an ("Bezel Window design"), in ähnlicher Weise hat man Zugriff auf die History. Eine weitere Besonderheit ist das "Websposé" genannte Feature, mit dem sich der Mini-Browser per Tastaturkürzel über das gesamte Bildfeld legt, dieser Modus lässt sich sogar mit einem Passwort belegen, so dass Desk Browse ohne Eingabe des Kennworts den Weg auf andere Applikationen auf dem Mac nicht freigibt. Auf diese Weise ist bereits ein Kiosk-Modus integriert. Desk Browse ist außerdem ein sehr Ressourcen sparendes Tool und läuft laut Herstellerangaben bereits ab Mac-OS X 10.3 Panther, vermutlich auch schon unter Jaguar. Als Demo-Version schaltet das Tool automatisch nach 30 Minuten ab, wer es dauerhaft nutzen möchte, muss derzeit 10 US-Dollar dafür zahlen. Noch ist Desk Browse im Erprobungs-Status, als mögliche Bugs der Beta geben die Entwickler - nach eigener Auskunft noch Teenager - Probleme mit Flash-Darstellungen und den Tastaturkürzel für Apple Exposé und Dashboard bekannt.

Info: SGS Software

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