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Desktop erlebt Renaissance

14.06.2004 | 12:32 Uhr |

Das Marktforschungsunternehmen IDC hat seine Absatzprognosen für den weltweiten PC-Markt nach oben korrigiert.

Die Analysten erwarten in diesem Jahr statt dem ursprünglich prognostizierten Wachstum von 11,4 Prozent eine Steigerung von 13,5 Prozent. Insgesamt, so die Schätzung, werden 2004 über 175 Millionen Rechner mit einem Marktvolumen von 194,5 Milliarden Dollar verkauft. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das einen Wertzuwachs von 9,2 Prozent. Den Marktforschern zufolge feiert in diesem Jahr der Desktop eine Renaissance. Im Vergleich zum ersten Quartal 2003 legten die klassischen Arbeitsplatzrechner in den ersten drei Monaten des Jahres überraschend um 13,4 Prozent zu. Die Experten begründen diese Entwicklung mit preisbewussten Kunden, die auf Wireless Equipment verzichten. Trotzdem rangieren die portablen PCs in den Verkaufsstatistiken weiter an der Spitze. Für das erste Quartal ermittelte IDC für diese Rechnergattung ein Wachstum von 28,5 Prozent. Die Analysten warnen jedoch davor, auch in den kommenden Jahren von einer Nachfrage wie in 2004 auszugehen. Sie prophezeien für 2005 ein Gesamtwachstum des PC-Markts von elf Prozent und von 2006 bis 2008 von ungefähr acht Prozent. Der Boom in diesem Jahr wird vor allem durch die Ablösung alter Systeme in Unternehmen getrieben. (pg)

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