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Deutsche Computerspiele-Branche wächst um vier Prozent

26.06.2006 | 16:30 Uhr

Die deutsche Computerspiele-Industrie hat ihren Umsatz 2005 zum vierten Mal in Folge gesteigert.

Im Vergleich zum Vorjahr legte der Umsatz aus Softwareverkäufen um vier Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu, teilte am Montag in Berlin der Bundesverband für interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) mit. Das Plus geht auch auf Preisanhebungen zurück. Der Umsatz bei Videospielen kletterte auf 577 Millionen Euro (plus sieben Prozent), bei PC- Spielen stieg er um drei Prozent auf 471 Millionen Euro. Die Umsätze bei Informations- und Bildungssoftware dagegen sanken um ein Prozent auf 272 Millionen Euro.

Für dieses Jahr erwartet BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters leicht sinkende Umsätze. Die Videospiele-Industrie sei in einer Umbruchphase zu einer neuen Technologie, bei der vor allem Netzwerkfähigkeit, hohe Auflösung (HD-Technologie) und auch die Abspielfähigkeit von Musik und Film im Vodergrund stünden. Innerhalb der kommenden fünf Jahre erwarte der Verband aber eine Verdopplung des Geschäftsvolumens. Die Industrie versuche zurzeit, vor allem junge Mädchen für Videospiele zu gewinnen, sagte Wolters. Für die ältere Generation kämen zunehmend Rätsel- und Quizspiele auf den Markt. (dpa/tc)

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