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Deutsche Forscher erreichen neue Speicherdimensionen

06.04.2005 | 16:51 Uhr |

Wissenschaftler aus Bayreuth und Massachusetts wollen mittels Zweikomponentenkunststoffen Speicherdichten bis 45 Gigabyte pro Quadratzentimeter erreichen

Das Diblockpolymer genannte Material bildet senkrechte Zylinder von nur 15 Nanometer Dicke im Abstand von 48 Nanometern. Mit speziellen vier Nanometer großen Teilchen die für Datenspeicherung geeignet sind populiert richten sich diese nach zweitägiger Erhitzung automatisch in den Zylindern in einer Gitterstruktur aus, welche für magnetische Datenspeicherung nutzbar ist. Die Forscher wollen mit dieser Methode die 2500-fache Datendichte aktueller Speichermedien erreichen.

Erst gestern hat Hitachi angekündigt, die Datendichte der traditionellen magnetischen Speicherung weiter vorantreiben zu wollen mittels senkrechter Orientierung der Magnetpartikel. Hitachi will damit zwar nur eine drei bis zehn mal so hohe Speicherdichte erreichen, kommerziell erhältlich soll die Technik allerdings schon in den ersten Hitachi-Festplatten Ende des Jahres sein.

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