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Deutsche Musikindustrie will Autorenabgabe senken

27.01.2004 | 11:44 Uhr |

Die deutsche Landesgruppe des Phonoverbandes IFPI (International Federation of Phonographic Industrie) will nach Ansicht der Verwertungsgesellschaft GEMA die Folgen der Absatzkrise im Musikmarkt auf dem Rücken der Kreativen austragen. Die IFPI hat laut einer Pressemitteilung der GEMA beim Deutschen Marken- und Patentamt in München beantragt, die bisherigen Lizenzgebühren für Tonträger von derzeit 9 Prozent auf 5,6 Prozent zusenken. GEMA-Vorstand Prof. Dr. Reinhold Krelle kritisiert, dass die Musikindustrie sich selbst schaden würde, "wenn sie das kreative Potential ihrer Urheber [...] beschädigt."

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