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Deutscher Computermarkt auf Konsolidierungskurs

11.11.2004 | 17:19 Uhr |

Analysten sehen den deutschen Computermarkt im Aufwind. Grund: aggressive Preispolitik, steigende Nachfrage nach Notebooks.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet der Computer-Hardware-Markt in Deutschland für das dritte Quartal ein Plus von 12,6 Prozent. Dies ermittelte das Marktforschungsinstitut IDC und stellt in seinem Report fest, dass das Wachstum langsamer erfolgt, als noch vor einem Jahr angenommen.

Die unsichere wirtschaftliche Lage zwinge die Anbieter zu einer agressiven Preispolitik, insbesondere im Bereich der mobilen Computer fallen die Preise - dort aber sei auch die größte Nachfrage bei Privatkonsumenten zu verzeichnen (Zuwachs von 27 %). Kräftig zugelegt habe mit 21 Prozent ebenfalls die Notebook-Nachfrage im kommerziellen Bereich, bei Desktop-PCs gibt es immerhin ein Wachstum von 9,4 Prozent

Davon profitiert der "Big Player" im deutschen Computer Business: Fujitsu Siemens hat laut IDC einen Marktanteil von knapp 20 Prozent und konnte seinen Umsatz um mehr als ein Fünftel ausbauen, Hewlett Packard behauptet sich auf Platz 2 (12,6 % Marktanteil, plus 11 %), dicht gefolgt von Medion, die insbesondere im Consumermarkt ihren Umsatz bestreitet (11,3 % Marktanteil, 21,1 % Umsatzplus).

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