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Die Apple-Highlights des Jahres 2015: Macbook 12 Zoll

26.12.2015 | 07:42 Uhr |

Was vom Jahre übrig bleibt: Apple hat in den zurückliegenden zwölf Monaten nicht nur den Sprung in eine völlig neue Produktkategorie gewagt, sondern auch das ein oder andere Produkt kräftig umgekrempelt. Ein Rückblick auf die wichtigsten Neuerungen

Was werden Historiker dereinst über das Apple-Jahr 2015 sagen? „Das Jahr des iPad“ hatte vor fünf Jahren Steve Jobs noch ausgerufen, als er mit dem iPad ein für Apple völlig neues Produkt zeigte - und Recht behalten. Nicht weniger selbstbewusst zeigte Tim Cook in diesem Jahr auf dem ersten Apple-Special-Event am 9. März mit der Apple Watch das „persönlichste Gerät, das Apple je gemacht hat“ - verzichtete aber darauf, plakativ das „Jahr der Apple Watch“ auszurufen. Einerseits bestanden wohl auch bei Apple Bedenken, wie gut sich das neue Wearable verkaufen würde und andererseits hatte Apple noch eine ganze Menge anderer Geräte in petto. Es war also wieder ein bunt gemischtes und kein monothematisches Jahr für Apple. In unserer Serie, die in loser Reihenfolge über die Ferientage bis zum 6. Januar läuft, führen wir uns das wieder vor, was gestern neu war - und auch morgen noch Apples Geschicke bestimmt. Den Auftakt macht ein ultramobiles Gerät mit, nun ja, interessanten Features und einem ordentlichen Preis…

Schon seit Ende 2014 macht ein Internet-Meme die Runde: Der spanische Komiker Juan Joya Borja  erzählt in einer Fernsehshow von einigen Missgeschicken, die er als junger Koch in einer Tapasbar erlitt . Markant ist vor allem sein ansteckendes Lachen, das Video macht selbst dann Vergnügen, wenn man kein Wort spanisch spricht. Diesen Umstand machen sich Witzbolde zu nutze und erfinden in Untertiteln ganz neue Geschichten. Eine solche geriet im März in Umlauf, nur wenige Tage, nachdem Apple das Macbook 12 Zoll auf dem Special Event gezeigt hatte, das auch die Premiere der Apple Watch brachte. Als angeblicher Apple-Ingenieur bekam Juan Joya Borja Worte in den Mund gelegt, die die Entwicklungsgeschichte des Macbook erzählen sollten. Man habe leider vergessen, rechtzeitig vor Abnahme des Produkts durch Tim Cook mehr als den einen USB-C-Port in das Gehäuse zu schneiden, der Apple-CEO sei aber begeistert gewesen. Dazu verwendete man einen mobilen Prozessor (Prust!) und verkaufe das Ganze für 1299 US-Dollar (Gröhl!). Man stelle sich nur vor, was Apple alles an die Kunden verkaufen könne!

Apple hat das Macbook 12 Zoll mit Retina Display aber durchaus ernst gemeint. „Ultramobil“ sei es, und doch ein vollständiger Mac. Im Inneren ist das Macbook im Wesentlichen Akku, die Hauptplatine mit dem mit dem Chip Intel Core M nimmt kaum Platz ein. Ein Lüfter fehlt. Völlig neu hingegen die Tastatur, mit ihrem Schmetterlingsmechanismus - beim Schreiben aber mehr als gewöhnungsbedürftig. Auch für das Trackpad hat sich Apple etwas überlegt. Dieses ist nicht mehr beweglich, aber in der Lage, unterschiedlich starken Druck zu erkennen: Force Touch. Ein Haptiksensor meldet sich aber zurück, wenn man auf dem Trackpad „klickt“, es fühlt sich beinahe so an wie ein echtes. Zeitgleich zum Macbook hatte Apple auch noch eine neue Generation von Macbook Air herausgebracht, außer der Chip-Generation ändert sich aber nicht viel. Mit Force-Touch-Trackpad versehen ist seit März aber auch das Macbook Pro mit 13 Zoll, der große Bruder sollte die Technik erst später im Jahr bekommen.

Aber sehen Sie selbst, was wir in diesem Jahr über das Macbook 12 Zoll, die anderen neuen Macbooks sowie die neue Schnittstelle USB Typ C berichtet haben – und auf welche Ideen für Tests uns der heiße Sommer brachte:


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