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Die Mac-Trends 2008: DSLR, Kompaktkameras und Camcorder

10.01.2008 | 13:56 Uhr |

Wie in jedem geradem Jahr erwartet uns im September 2008 die Photokina. Schon Ende Januar wird jedoch in las Vegas die andere wichtige Messe PMA stattfinden. Die Technik der digitalen Fotografie ist noch längst nicht ausgereizt

Know-How Objektive an DSLR-Kamera: aufmacher
Vergrößern Know-How Objektive an DSLR-Kamera: aufmacher

Spiegelreflexkameras

Die beiden wichtigsten Messen rund um digitale Fotografie erwarten uns dieses Jahr, Ende Januar die PMA in Las Vegas und die alle zwei Jahre stattfindende Photokina Ende September in Köln. So ist zu erwarten, dass die Kamerahersteller einiges im Gepäck haben. Erst vor kurzem haben Canon, Nikon, Sony, Olympus und Panasonic ihre Mittel- bis High-End-Klasse der DSLR-Kameras auf den neuesten Stand gebracht.

Zur PMA könnten in dieser Kameraklasse auch Pentax (und damit Samsung) sowie Fujifilm folgen, jedoch spätestens zur Photokina werden wir auch hier Neues sehen. Auch diese Kameras dürften die in der oberen Klasse bereits etablierte Echtzeitvorschau des aufzunehmenden Motivs im Kamera-Display bieten, die Olympus mit der Bezeichnung „Live View“ eingeführt hat. Zum guten Ton gehört zudem ein automatischer Staubschutz des Bildsensors. Spannender zum Anfang 2008 werden DSLR-Kameras der Einstiegsklasse, denn die Modelle der großen Hersteller bedürfen einer Auffrischung. So die bereits über ein Jahr alte Canon EOS 400D, deren Nachfolgerin auf den Namen EOS 450D hören dürfte. Oder die fast eineinhalb Jahre alte Pentax K100D, die mit der K100D im Sommer 2007 zwar eine technische Auffrischung erfahren hatte (Staubschutz und Unterstützung von SDM-Objektiven), deren „Fahrwerk“ allerdings das alte blieb. Neue Merkmale der Einsteigerklasse dürften neben dem Live-View und automatischem Staubschutz auch Funktionen wie eine automatische Gesichtserkennung sein. Die Bildauflösung der kommenden Einsteigerklasse liegt dabei zwischen acht und zehn Megapixel.

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Kompaktkameras

Komfort und Funktionen der Kompaktkameras steigen an, technisch ist die Grenze des Sinnvollen bei den Bildsensoren aber bereits überschritten (siehe Test in dieser Ausgabe). Der Komfort besteht aus einer besseren Menüführung sowie Motivprogrammen und Automatismen, dank derer der Fotograf möglichst wenig an der Kamera einstellen muss. Einer dieser Hilfen ist die automatische Gesichtserkennung, ein Ausstattungsmerkmal, das sich 2008 zunehmend an untere Kameraklassen weiter vererbt. Auch andere automatische Motiverkennungen werden kommen, beispielsweise für Landschaftsaufnahmen. Der Unterschied zum Automatikmodus ist, dass individuell für das Motiv Kameraeinstellungen wie Farbgebung, Fokus oder Belichtungsart selbstständig gewählt werden. Die Schwachstelle des eingebauten Blitzes, der sich baubedingt sehr nahe am Objektiv befindet und daher den Rote-Augen-Effekt verstärkt, beantworten die Kamerahersteller zunehmend mit einer Rote-Augen-Korrektur nach der Aufnahme. Standard bei der gehobenen Kameraklasse ist ein mechanischer Bildstabilisator, nur noch wenige Hersteller bieten diese Ausstattung noch nicht.

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